Nächste Eckgelenks-Sprengung für Wildeshauser Mittelfeldmann / Morgen nach Voxtrup

Unfassbar: Kupka schon wieder schwer an der Schulter verletzt

So dicht liegen manchmal Freud’ und Leid beieinander: Am Sonntag jubelte Wildeshausens Alexander Kupka (rechts) noch mit seinen Teamkollegen und Trainer Marcel Bragula (Mitte) über den 3:0-Sieg gegen Bevern, nun fällt der Mittelfeldmann wieder lange aus. - Foto: Krüger

Wildeshausen - So viel Pech ist schon richtig tragisch. Da hatte Alexander Kupka ein halbes Jahr wegen einer Schultereckgelenks-Sprengung gefehlt, sich wieder zurückgearbeitet, gerade fünf Wochen mit den Fußballern des VfL Wildeshausen trainiert und am Sonntag beim 3:0-Sieg gegen den SV Bevern ein bärenstarkes Comeback gegeben – und jetzt fällt der Mittelfeldmann erneut lange aus. Schon wieder wegen einer Schultereckgelenks-Sprengung!

„Ich wusste gar nicht, was ich sagen sollte“, gestand sein Trainer Marcel Bragula mit belegter Stimme: „Es tut mir unwahrscheinlich leid für den Jungen.“ Ein Drama für Kupka, ein Stimmungsknick für die Mannschaft, die nach ihrem Premieren-Sieg in dieser Landesliga-Saison bester Laune war. Aber es muss weitergehen – zunächst morgen um 14.30 Uhr im Auftritt beim Tabellen-Vorletzten VfR Voxtrup.

Der Mittelfeldmann hatte sich die Verletzung in der Nacht zu Donnerstag zugezogen, wachte mit Schmerzen auf und begab sich sofort zum Arzt. „Er muss sich verlegen haben“, schilderte Bragula. Vor dem Training am Donnerstagbend erreichte die Nachricht seine Teamkollegen. „Die Musik in der Kabine ging aus, die Köpfe der Jungs gingen runter“, berichtete der VfL-Coach. „Alex wird monatelang fehlen.“

Fast zur Nebensache geriet da die Blessur von Lennart Flege, der gegen Bevern mit dickem Knöchel vom Platz musste und morgen ebenfalls ausfällt. „Ich werde die Viererkette also mal wieder umbauen müssen“, sagt Bragula mit Blick auf Flege und Jannik Wallner, der noch nicht aus dem Urlaub zurück ist. Niklas Heinrich steht also in seinem Abschiedsspiel wahrscheinlich im Abwehrzentrum, ehe er am Montagmorgen zu einem sechsmonatigen Australien-Aufenthalt abfliegt. Routinier Sven Apostel könnte als Rechtsverteidiger auflaufen.

Weitere personelle Fragezeichen tun sich noch in der Offensive auf. Ob Jan Lehmkuhl bei der Bereitschaftspolizei einen freien Sonntag bekommt, entscheidet sich immer erst kurzfristig. Dabei wäre er wichtig bei dem Auftritt im Kreis Osnabrück, denn „Voxtrup ist bekannt für seine exzellente Defensive“, warnt Bragula. In dieser Saison klingelte es 18 Mal im VfR-Kasten – für ein Team aus der unteren Tabellenregion relativ wenig. „Und Voxtrup ist in der Vorsaison vor allem wegen seiner sicheren Abwehr aufgestiegen. Hurra-Fußball wurde dort nie gespielt, wohl aber mit Herz und Geschick“, schildert der Trainer. Auch während der jüngsten und recht unglücklich zustande gekommenen 0:1-Niederlage beim Zweiten Melle stand der Defensivverbund kompakt.

Zudem müssen die Gäste ein Auge auf Philipp Massmann haben, der im Mittelfeld des Liga-Neulings klug die Fäden zieht. „Von der Papierform her müssten wir Voxtrup schlagen, aber so leicht wird das nicht“, verdeutlicht Marcel Bragula. Doch leicht ist beim VfL Wildeshausen dieser Tage ohnehin nicht. - ck

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