HSG triumphiert mit 29:13 in Augustfehn / Neerstedts Kampf bleibt unbelohnt – 25:26

Steinberg strahlt nach Sieg bei Schlusslicht: „Alles super!“

Anna Görke (am Ball) feierte mit der HSG Harpstedt/Wildeshausen in Augustfehn einen Kantersieg. - Foto: Marquart

Neerstedt/Wildeshausen - Hauchdünn mussten sich die Handballerinnen des TV Neerstedt II in der Landesklasse dem MTV Aurich geschlagen geben. Dagegen landete die HSG Harpstedt/Wildeshausen einen Kantersieg.

TV Neerstedt II – MTV Aurich 25:26 (13:16): „Unsere kämpferische Leistung ist leider nicht belohnt worden“, bedauerte Stephan Große-Knetter. Die Hauptursache für die Niederlage sah Neerstedts Betreuer in der Chancenverwertung: So vergaben die Grün-Weißen nicht nur vier Siebenmeter, sondern auch noch einige freie Würfe. Während Aurich mächtig aufs Tempo drückte und immer wieder über Gegenstöße erfolgreich war, musste sich die Gastgeberinnen jeden Treffer hart erarbeiten. Trotzdem brachte Sarah Schwarz ihre Farben per Strafwurf anderthalb Minuten vor dem Ende mit 25:24 in Führung. Doch weder die hervorragend haltende Wiebke Nöckel noch die unermüdlich in Abwehr und Angriff ackernde Kreisläuferin Janina Petko konnten verhindern, dass Laura Ertelt zunächst zum 25:25 ausglich und Laura Siebels dann 34 Sekunden vor Schluss Aurichs Siegtor erzielte. Weil die Crew von Trainer Philipp Hollmann sechs Ausfälle kompensieren musste, sprangen Melanie Ahrens und Claudia Kasper aus der Regionsliga-Mannschaft in die Bresche.

TV Neerstedt II: Nöckel, von Seggern - Jüchter, Stuffel (1), Mutke, Oltmann, Stolle (1), Petko (7), Kasper, Dölemeyer (5/3), Ahrens (5), Schwarz (6/1).

TuS Augustfehn – HSG Harpstedt/Wildeshausen 13:29 (6:14): Nicht auszudenken, wie hoch der Sieg ausgefallen wäre, wenn die HSG nicht in jeder der beiden Spielhälften noch acht hundertprozentige Chancen ausgelassen hätte. Die HSG legte durch Anna Lena Idel, Anna Görke und Inken Schaper ein 3:0 vor (7.) und ließ sich auch nicht davon beirren, als das Tabellenschlusslicht auf 3:4 verkürzen konnte (10.). Durch konsequente Abwehrarbeit und schnelle Gegenangriffe zogen die Gäste auf 10:3 davon (22.). „Allein sieben unserer 14 Tore in der ersten Halbzeit waren Tempogegenstöße“, berichtete Trainer Udo Steinberg. Den Acht-Tore-Pausenvorsprung transportierte sein Team bis zum 18:10 (38.). „Und dann lief fast alles“, freute sich der HSG-Coach über den 10:0-Lauf bis zum 28:10 (56.). Die Abwehr der Gäste wirkte in dieser Phase schier unüberwindbar, und wenn doch einmal ein Ball durchkam, fischte ihn Torhüterin Maria Krieger weg. „Wir sind mit 4:0 Punkten gestartet – alles super!“, strahlte Steinberg. - mar

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger, N. Schröder - Wachsmann (3), Görke (3), Abeln (3/2), Meyer-Ebrecht (5), Oehlerking (5), F. Schröder, Idel (1), Schaper (9), Hübner.

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