SC Colnrade verliert unter neuem Coach mit 0:8

Siegmanns Einstand geht gründlich daneben

Jannik Sürstedt hielt den Harpstedter Kasten sauber. - Foto: Marquart

Harpstedt/Colnrade - Als Gründungsmitglied des SC Colnrade hat Volker Siegmann alle Höhen und Tiefen des Vereins miterlebt. Aktuell befindet sich der Club in der 1. Fußball-Kreisklasse auf Talfahrt. Nach dem 0:5 gegen den FC Hude III und dem Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz hatte Dietrich Kirchhoff seinen Rücktritt vom Traineramt erklärt. Siegmann, der den Posten bereits vor zehn Jahren einmal innehatte, übernahm. Doch der Einstand des 52-Jährigen ging gründlich daneben: Im ersten Spiel unter seiner Regie kam Colnrade mit 0:8 beim Delmenhorster TB unter die Räder.

Harpstedter TB II – SF Littel 5:0 (3:0): Die Gegentorflut bei der HTB-Reserve ist erst einmal gestoppt. Gegen das Tabellenschlusslicht hielt Keeper Jannik Sürstedt den Kasten sauber, so dass beim Kreisliga-Unterbau in dieser Saison zum zweiten Mal nach dem 1:0 gegen den FC Hude III die Null stand. Die Gastgeber waren von Beginn an hellwach. Niklas Fortmann (2.) und Kevin Meyer (3.) sorgten per Doppelschlag für die frühe 2:0-Führung. Fortmann baute den Vorsprung bis zur Pause auf 3:0 aus (35.). Nach dem Wechsel erhöhten Moritz Bätcher und Fortmann mit seinem dritten Treffer in der Partie auf 5:0 (69./75.). Durch den Dreier verbesserte sich Harpstedt auf Rang neun.

Delmenhorster TB – SC Colnrade 8:0 (3:0): „Es kann nur besser werden“, ächzte Volker Siegmann nach seiner völlig misslungenen Premiere. Nachdem er in den letzten Partien von seiner Crew „nur Bolzerei“ gesehen hatte, setzt der neue Coach auf Fußball mit System. „Aber das geht nicht von heute auf morgen.“ Trotzdem funktionierte das neu installierte 4:4:2 in der ersten halben Stunde sehr gut. „Dem DTB ist nicht viel eingefallen“, berichtete Siegmann. Doch dann erzielte Hendrik Hemken per Distanzschuss das 1:0 für den Aufstiegsaspiranten und löste damit den Knoten (30.). Mit einem Doppelschlag erhöhten Hemken (42.) und Colnrades Lars Grimm per Eigentor (44.) zum 3:0-Pausenstand. „Da waren die Köpfe natürlich unten“, meinte Siegmann. Nach dem raschen 4:0 und 5:0 durch Daniel Fastenau war die Moral seines Teams endgültig gebrochen (50./52.). Anschließend legte Fastenau auch noch das 6:0 und 7:0 nach (65./70.), ehe Hendrik Hemken den 8:0-Schlusspunkt setzte (89.). Mit starken Paraden verhinderte Burghard Otto eine höhere Pleite. „Er hat uns vor einer zweistelligen Niederlage bewahrt“, lobte Siegmann seinen Keeper. - mar

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