TV Dötlingen kommt gegen TuS Heidkrug nach 0:6-Rückstand noch auf 3:6 heran

Schulz sorgt für frischen Wind

Johannes Ullerich (r.) gestaltete die Pleite mit einem Doppelpack etwas freundlicher. - Foto: Marquart

Dötlingen - Von Sven Marquart. Wie von allen guten Geistern verlassen wirkten die Kreisliga-Fußballer des TV Dötlingen am Pfingstmontag im Heimspiel gegen den TuS Heidkrug. Es waren noch nicht einmal 60 Minuten gespielt, da lagen die Gastgeber bereits mit 0:6 zurück. Immerhin riss sich die Crew von Trainer Hendrik Sandkuhl in der letzten halben Stunde zusammen. Am Ende hieß es 3:6 (0:4).

„Es war keine Leidenschaft da. Die erste Halbzeit war mehr als dürftig“, schimpfte Sandkuhl, der bereits nach 23 Minuten reagierte und Maximilian Struve auswechselte. Es hätte aber genauso gut jeden anderen Dötlinger treffen können. Denn obwohl sie sich laut Sandkuhl „voll viel vorgenommen“ hatten, stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 0:3. Nils Giza war allein auf Torhüter Patrick Stefan zugelaufen und hatte eiskalt zum 1:0 vollstreckt (15.). Dann ließ Stefan einen 20-Meter-Freistoß von Niklas Bädjer zum 0:2 durch die Finger flutschen (19.). Keine 60 Sekunden später erhöhte Jonas Yildiz auf 3:0 (20.).

„Wenn wir das 1:0 machen, läuft es vielleicht anders“, mutmaßte Sandkuhl. Denn nach einem Steilpass von Jannes Henning steuerte Gerrit Schüler allein auf Lars Grafmüller zu. Doch Heidkrugs Keeper verhinderte per Fußabwehr den Rückstand (9.).

Niklas Bädjer besorgte den 4:0-Pausenstand (43.), Luca Reinhold (50.) und Waldemar But (58.) machten nach dem Seitenwechsel das halbe Dutzend voll. Erst jetzt erwachte Dötlingens Kampfgeist. Der zur Pause für den Angriff eingewechselte Hendrik Schulz verkürzte auf 1:6 (61.). „Hendrik hat ein bisschen frischen Wind reingebracht“, lobte Sandkuhl den etatmäßigen Torhüter. Schulz leistete anschließend auch die Vorarbeit zum 2:6 und 3:6 durch Johannes Ullerich (67./69.) und traf nach einer schönen Kombination zudem das Außennetz (78.). „Wenn er den macht, geht hier echt noch was“, meinte Sandkuhl. Heidkrug wurde zunehmend nervös. Der Sieg der Delmenhorster geriet aber nicht mehr in Gefahr, auch wenn TVD-Joker Lukasz Sawicki per Flugkopfball in der Nachspielzeit noch den Pfosten traf (90.+1).

„In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir Heidkrug wehtun können, deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir im Rückspiel was holen werden“, sagte Sandkuhl. Denn bereits am Sonntag, 14 Uhr, stehen sich beide Mannschaften am Bürgerkampweg erneut gegenüber.

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