Auch Sascha Görke könnte im Heimspiel gegen Bevern wieder aufs Feld zurückkehren

Schulter besteht Härtetest: Kupka-Comeback möglich

Für sein Comeback hat Defensivspezialist Alexander Kupka Sonderschichten geschoben. - Foto: Marquart

Wildeshausen - Das letzte Heimspiel des VfL Wildeshausen in der Fußball-Landesliga liegt für Trainer Marcel Bragula „eine gefühlte Ewigkeit“ zurück. Am 4. September war es, als seine Mannschaft mit dem 2:2 gegen Hansa Friesoythe den ersten Punktgewinn der Saison feierte. Jetzt, vier Wochen und vier Auswärtspartien später, dürfen die Krandel-Kicker endlich wieder vor eigenem Publikum ran. „Wir brennen darauf“, sagt Bragula vor dem Duell mit dem SV Bevern (Sonntag, 15 Uhr).

Ein Wildeshauser dürfte ganz besonders heiß auf die Begegnung sein: Alexander Kupka. Der 22-Jährige hatte sich im April in der Partie beim SV Wilhelmshaven eine schwere Schulterverletzung zugezogen und seitdem kein Spiel mehr bestritten. Gegen Bevern wird der im Mittelfeld und in der Innenverteidigung einsetzbare Kupka mindestens auf der Bank sitzen. „Ich denke sogar über einen Startelfeinsatz nach“, verrät Bragula. Für sein Comeback habe Kupka Sonderschichten geschoben. Auch einen Härtetest am Dienstag habe das operierte Gelenk problemlos überstanden. „Wir haben ihn ordentlich in die Mangel genommen – jetzt müssen wir gucken, ob auch der Kopf mitmacht“, meint der VfL-Coach.

Und noch ein weiterer wichtiger Akteur der Rot-Weißen könnte gegen den Aufsteiger aufs Feld zurückkehren. Am Donnerstag konnte Sascha Görke erstmals wieder trainieren, seit er sich vor drei Wochen beim 3:3 in Dinklage an der Hüfte verletzt hatte. „Ich hoffe, dass er spielen kann“, sagt Bragula. „Aber das ist ein zweischneidiges Schwert: Wir brauchen ihn, aber wir dürfen ihn auch nicht verheizen.“

Fehlen werden hingegen die angeschlagenen René Tramitzke und Sebastian Bröcker. Jannik Wallner und die Kari-Brüder Andreas und Kevin sind im Urlaub. „Schade! Jannik hat beim 1:1 in Bad Rothenfelde eine super Partie gespielt, und Kevin hat sich in dieser Saison gut entwickelt“, bedauert Bragula. Zudem bangt er noch um den Einsatz seines spielenden Co-Trainers Sven Apostel. „Sven hat eine leichte Zerrung. Wir müssen gucken, ob wir ihn fit kriegen. Er tut jedenfalls alles, damit er spielen kann.“

Der SV Bevern hatte zu Saisonbeginn zahlreiche Ausfälle zu beklagen. Darin sieht Bragula den Hauptgrund, weshalb der von vielen Experten als Geheimfavorit gehandelte Neuling mit drei Niederlagen gestartet war. „Jetzt sind die Leistungsträger genesen – und das kommt dann dabei raus“, meint Bragula mit Blick auf Beverns aktuelle Serie. Die Crew seines Trainerkollegen Matthias Risse gewann anschließend viermal und trennte sich zuletzt 2:2 vom SC Melle 03. „Diese Serie gilt es zu stoppen“, sagt Bragula, der mit seinen Mannen noch auf den ersten Saisonsieg wartet.

Die Gäste bevorzugen ein 4:4:2 mit dem langen Sebastian Sander (sechs Saisontreffer) als Mittelstürmer und dem wendigen Sascha Thale als hängender Spitze. Außen machen die flinken John McFarlin (rechts) und Henning große Macke (links) Dampf. Beverns Mittelfeldmotor ist Bernd Gerdes, langjähriger Leistungsträger des BV Cloppenburg in der Regionalliga. „Sie können es sich sogar leisten, einen Arthur Janzen auf der Bank zu lassen“, staunt Bragula. Janzen hatte in der vergangen Spielzeit 23 Treffer zum Aufstieg beigesteuert.

Und noch eine Besonderheit hat Bragula beim Tabellenachten ausgemacht: „Sie sind die höchstgewachsene Mannschaft der Liga.“ Mindestestens sechs Akteure hätten ein Gardemaß von mehr als 1,90 Meter. „Deshalb muss man – ähnlich wie gegen Dinklage – höllisch bei Standards aufpassen“, warnt Bragula. - mar

Mitmachtag der Kita Dörverden

Mitmachtag der Kita Dörverden

Unfälle auf der A1 in Richtung Bremen

Unfälle auf der A1 in Richtung Bremen

Atemberaubende Aufnahmen aus der Natur

Atemberaubende Aufnahmen aus der Natur

Das ist der FCI

Das ist der FCI

Meistgelesene Artikel

„Wie in einem schlechten Film“

„Wie in einem schlechten Film“

Kapitän Wolken geht voran

Kapitän Wolken geht voran

Flege ist der tragische Held

Flege ist der tragische Held

Löwensen, Tschöpe und Scheper beherrschen die Bretter

Löwensen, Tschöpe und Scheper beherrschen die Bretter

Kommentare