Ottmar Jöckel: „Hätte, Wenn und Aber mag ich nicht“

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    • 17.05.13
    • Wildeshausen
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Heute gegen TSV Oldenburg / Anpfiff 19.15 Uhr / Peuker wird neuer Co-Trainer

Ottmar Jöckel: „Hätte, Wenn und Aber mag ich nicht“

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Wildeshausen - Von Sven MarquartVfL Wildeshausen gegen TSV Oldenburg, Erster gegen Zweiter heißt es heute Abend im Krandelstadion. Im Interview spricht VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel (67) über das Bezirksliga-Spitzenspiel, die Landesliga und die Planungen für die kommende Saison.

Natürlich ist VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel auch heute Abend im Krandelstadion. ·

© Foto: Marquart

Natürlich ist VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel auch heute Abend im Krandelstadion. ·

Herr Jöckel, was machen Sie heute Abend um 19.30 Uhr?

Ottmar Jöckel:Eigentlich wollte ich mit meiner Frau Essen gehen . . . (lacht). Im Ernst: Ich bin natürlich beim Fußball. Diese Partie ist eine tolle Sache und läutet hervorragend das Pfingstfest ein. Anstoß ist übrigens schon um 19.15 Uhr. Wir wollen unbedingt auf dem Hauptplatz spielen, aber der hat kein Flutlicht. Um auf der sicheren Seite zu sein, fangen wir nun schon eine Viertelstunde eher an.

Hätten Sie vor der Saison gedacht, dass diese Partie das Spiel Erster gegen Zweiter sein würde?

Nein, hätte ich nicht. Ich hätte ganz vorne mit drei, vier Mannschaften gerechnet. Dazu gehören der TSV Oldenburg, Wilhelmshaven, Obenstrohe und normalerweise auch Esenshamm. Wir wollten oben mitspielen und hatten als Saisonziel einen Platz unter den ersten Fünf ausgegeben – dass es nach dem verkorksten Beginn mittlerweile zu mehr langt, zeugt vor allem von der großen Qualität im Abwehrverhalten.

Aktuell ist Ihr Verein mit einem Punkt Vorsprung Tabellenführer. Wie groß ist die Chance, dass der VfL auch in der Endabrechnung auf Platz eins steht?

Relativ gering. Wir können maximal noch sechs Punkte holen, der TSV aus vier Spielen aber noch zwölf. Ich halte nichts von Rechnungen mit Unbekannten. Hätte, Wenn und Aber mag ich nicht.

Haben Sie und Ihre Vorstandskollegen sich überhaupt mit der Landesliga beschäftigt?

Doch, natürlich! Sportlich ist das ein absoluter Anreiz. Da muss man überlegen: Wie wuppen wir das?

Wie groß wäre der finanzielle Mehraufwand?

Eine Bezirksliga-Saison kostet über den Daumen 18 000 Euro. In der Landesliga müsste man vielleicht 4000 bis 5000 Euro mehr rechnen. Die Schiedsrichter- und Reisekosten erhöhen sich – bei den Entfernungen kann man es den Spielern nicht zumuten, sich ins Auto zu setzen.

Würde der VfL die Chance zum Landesliga-Aufstieg wahrnehmen?

Ganz klar: ja! Wir mussten bis zum 15. Mai erklären, ob wir in der Landesliga antreten würden und haben gemeldet.

Hat die Mannschaft das Zeug dazu, auch in der sechsten Liga zu bestehen?

In der Vorbereitung haben wir gegen Union Lohne gespielt – da habe ich mir die Augen gerieben. Lohne gehört jetzt zu den Abstiegskandidaten. Das ist ein weiter Sprung. Unabhängig von der Liga können wir noch die eine oder andere Verstärkung gebrauchen.

Welchen Anteil hat Trainer Klaus Ebel am guten Abschneiden?

Einen gewaltigen! Ich kenne ihn gut und sehr lange. Er lebt Fußball – Tag für Tag, Nacht für Nacht. Klaus Ebel hat Ecken und Kanten, ist erfolgsorientiert, aber immer diskussionsbereit.

Wie sieht es mit der Kaderplanung für die kommende Saison aus?

Wir sind im Gespräch mit einigen möglichen Neuzugängen. Fest steht: Aus dem bisherigen Kader geht keiner weg. Schade, dass Co-Trainer Peter Hölzen zum SC Sternbusch zurückkehrt – er ist ein toller Kerl. Für ihn kommt Jörg Peuker aus Visbek. Er ist 39 Jahre alt, A-Lizenzinhaber und hat zuletzt bei Rot-Weiß Visbek erfolgreich Jugendarbeit betrieben.

Abschließende Frage: Was machen Sie heute Abend kurz nach 21 Uhr?

Ich werde auf jeden Fall das Ergebnis eingeben. Danach ist entweder Wunden lecken angesagt, oder wir freuen uns auf ein tolles letztes Saisonspiel in Wiefelstede – was anderes werden Sie nicht von mir hören.

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