Neuer Trainer hat dem Ex-Wildeshauser Benjamin Bohrer eine wichtige Rolle zugedacht

Markus Welz will TV Dötlingen in ruhigeres Fahrwasser führen

Dötlingens künftiger Trainer Markus Welz (l.) und Teamkoordinator Arnd Lüdemann (r.) mit den Neuzugängen Benjamin Bohrer (v.l.), Lüdeke Stolle, Patrick Stefan, Rene Thomas, Lukas Welz und Lukas Puchler. - Foto: Marquart

Dötlingen - Von Sven Marquart. Aktuell ist der TV Dötlingen noch bis zu den Ohren in den Abstiegskampf der Fußball-Kreisliga verstrickt. Dennoch sind beim Tabellenvierzehnten die Planungen für die kommende Spielzeit schon sehr weit fortgeschritten. Neben einem Dutzend Neuzugängen präsentierte der Vereinsvorsitzende Rudi Zingler in Markus Welz nun auch einen neuen Trainer. „Ich denke, dass es in der neuen Saison vorangeht“, erklärte Zingler.

Welz war bereits Ende vergangenen Jahres nach dem Ausstieg von Georg Zimmermann Zinglers Wunschkandidat für den Trainerposten. Damals war der Oberstabsfeldwebel jedoch beruflich zu sehr eingespannt. Stattdessen sprang der verletzte Spieler Hendrik Sandkuhl als Coach ein. „Aber das war von vornherein nur als Übergangslösung gedacht“, erläuterte Zingler. Sandkuhl tritt zur neuen Spielzeit ins zweite Glied und wird Co-Trainer von Markus Welz.

„Die Situation beim TV Dötlingen ist nicht leicht. Der Verein hat in den letzten neun Monaten viele gute Fußballer verloren – und das Ergebnis sieht man jetzt“, sagte Welz mit Blick auf die Abgänge von Sebastian Bröcker (VfL Wildeshausen), Niklas Hiegemann (TSV Oldenburg) und Jonas Krumland (unbekannt). Der 48-Jährige war selbst beim VfL Wildeshausen, „aber tatsächlich auch mal beim TV Dötlingen“ aktiv. Der C-Lizenzinhaber sammelte sechs Jahre Trainererfahrung beim SV Emstek, wo er für die erste Herrenmannschaft (1. Kreisklasse) und die A-Junioren (Bezirksliga) verantwortlich zeichnete.

"Es ist gar nicht so einfach, Spieler für den TV Dötlingen zu gewinnen"

Dass der dreifache Familienvater bei dem Verein aus seiner Heimatgemeinde keine leichte Aufgabe übernommen hat, ist ihm bereits im vergangenen Vierteljahr bewusst geworden. „Es ist gar nicht so einfach, Spieler für den TV Dötlingen zu gewinnen. Das kostet Nerven, das kostet Kraft. Die ersten drei Monate waren schon sehr anstrengend“, berichtete Welz.

Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Neben den Eigengewächsen Lüdeke Stolle, Antonio von Döllen, Christian Lüers, Patrick Stefan und Alec Lüdemann, die derzeit für die SG Großenkneten/Huntlosen/Dötlingen in der A-Junioren-Bezirksliga, aber auch schon für die Dötlinger Herrenmannschaft am Ball sind, konnte Welz mit seinem Sohn Lukas (VfL Wildeshausen), Matthes Barenbrügge, Lukas Puchler (beide SG DHI Harpstedt) und Rene Thomas (SV GW Kleinenkneten) noch viere weitere Nachwuchsakteure gewinnen.

Aber er schaffte es auch, in Johan Hannink (SG SW Oldenburg) und Benjamin Bohrer (SV Höltinghausen) zwei gestandene Spieler mit Bezirksliga-Erfahrung Zum Sande zu lotsen. „Besonders Benjamin Bohrer ist ein ganz wichtiger Mann“, sagte Welz über den torgefährlichen Ex-Wildeshauser. Außerdem sollen laut Welz „noch zwei 28-Jährige“ zum Kader stoßen, die sich jedoch noch nicht bei ihren bisherigen Vereinen abgemeldet hätten und deren Namen er deshalb noch nicht nennen könne. „Aber ich habe ihr Wort.“

Darüber hinaus hätten auch alle Spieler aus dem aktuellen Aufgebot ihre Zusage für die Saison 2016/2017 gegeben, betonte Welz. Besonders freut er sich über das Ja-Wort von Mittelfeldmann Johannes Ullerich. „An ihm waren viele Vereine dran, aber er bleibt definitiv.“

Der neue Übungsleiter schwört auf Tugenden wie Einsatz, Disziplin, Pünktlichkeit und Kameradschaft. „Ohne Teamgeist und Regeln läuft nichts – das ist immens wichtig, um erfolgreich Fußball zu spielen“, erläuterte Welz, dessen „sehnlichster Wunsch“ es ist, dass seine zukünftige Mannschaft den Klassenerhalt schafft. „Wenn das gelingt, denke ich, dass wir eine sorgenfreie Saison spielen werden.“

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