Krandel-Kickerinnen machen Kreisliga-Meisterschaft perfekt

Lena Behrends erlöst den VfL Wildeshausen

Die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen bejubeln die Kreisliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. Jetzt wollen die Krandel-Kickerinnen auch noch das Double.

Wildeshausen - Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende ernteten die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen den Lohn für eine starke Saison: Durch das 1:0 (0:0) beim Ahlhorner SV machten die Krandel-Kickerinnen die Kreisliga-Meisterschaft und die Rückkehr in die Bezirksliga perfekt.

Am letzten Spieltag benötigte die Crew von VfL-Coach Sven Flachsenberger einen Punkt, um den Titelkonkurrenten FC Huntlosen, der seine Partie gegen den BSV Benthullen mit 10:0 gewann, in Schach zu halten. „Aber wie das so ist, wenn es drauf ankommt: Plötzlich wird das Tor kleiner als es ist“, erläuterte Flachsenberger.

Sein Team tat sich in der nervenaufreibenden Partie sehr schwer, leistete sich eine hohe Fehlpassquote und unsaubere Abschlüsse. „Aber Ahlhorn hat es uns auch nicht leicht gemacht. Sie haben sich in jeden Ball geschmissen“, erzählte Flachsenberger. Nicht von ungefähr stellten beide Mannschaften mit je 14 Gegentoren die bis dato besten Abwehrreihen. Obwohl Viviane Kuhlmann und Femke Krumdiek (2) Chancen zum Führungstreffer besaßen, ging es torlos in die Pause.

Flachsenberger bemühte sich in der Kabine, seinen Schützlingen die Anspannung zu nehmen. Offenbar mit Erfolg, denn nach Wiederbeginn wirkten die Wildeshauserinnen am Ball wesentlich ruhiger. Und nach exakt einer Stunde dann die Erlösung: Lena Behrends kam im Strafraum an die Kugel, und ihr Schuss schlug links unten zum 1:0 ein (60.). „Der Jubel war ziemlich groß, aber noch war ja eine halbe Stunde zu spielen“, meinte Flachsenberger. Aber auch diese 30 Minuten überstand der Tabellenführer schadlos. Beim Abpfiff von Schiedsrichter Hartmut Lachmann (FC Huntlosen) kannte die Freude dann keine Grenzen mehr.

Anschließend erwartete die frischgebackenen Kreisliga-Meisterinnen eine tolle Überraschung: Flachsenberger und sein Co-Trainer Uwe Warnecke hatten eine Kremsertour vom Ahlhorner Hans-Jürgen-Beil-Stadion zum Krandel organisiert. Dort kamen die in Meistershirts gewandeten Wildeshauserinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit des Landesliga-Spiels an, um die erste Herrenmannschaft lautstark im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen.

Als auch das geschafft war, feierten beide Teams gemeinsam weiter. „Anschließend waren wir noch in den Gildestuben“, berichtete Flachsenberger, der die Party in vollen Zügen genoss. Schließlich holt nicht jeder Trainer in seiner ersten Saison gleich einen Titel. Der 27-Jährige hat sogar die Chance auf einen weiteren, denn am Sonnabend, 11. Juni, 15 Uhr, steht seine Mannschaft im Kreispokalfinale. Gegner im Hans-Jürgen-Beil-Stadion ist erneut der Ahlhorner SV.

„Ich kann den Mädchen nur meinen Respekt zollen: Sie haben in jedem Spiel alles gegeben. Jetzt wollen wir diese tolle Saison auch noch mit dem Pokalsieg krönen“, meinte Flachsenberger.

mar

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