Ahlhorner SV will ohne Trainer Thomas Neuefeind der Favoritenrolle gerecht werden

Kläner: „Wir gehen als krasser Außenseiter ins Derby“

Brettorfs Kapitän Tim Lemke und seine Teamkollegen stehen vor schweren Aufgaben. - Foto: Marquart

Brettorf/Ahlhorn - Klare Worte von Christian Kläner: „Wir gehen als krasser Außenseiter ins Derby“, sagt der Spielertrainer des Faustball-Erstligisten TV Brettorf vor dem Heimspiel gegen den Ahlhorner SV an diesem Freitag, 18.30 Uhr. Begegneten sich die Landkreisrivalen in der Vergangenheit stets auf Augenhöhe, liegen die Trümpfe diesmal eindeutig aufseiten des ASV.

„Von der Papierform her sind wir der klare Favorit“, bestätigt Karsten Bilger. Auch der ASV-Kapitän weiß um den Qualitätsverlust auf Brettorfer Seite, bedingt durch die Faustballpause von Schlagmann Tobias Kläner. Trotzdem sind die Gäste gewarnt. „In einem Derby kann immer alles passieren“, sagt Bilger, „aber natürlich wollen wir unserer Favoritenrolle gerecht werden.“ Vordergründiges Ziel des ASV ist es nach der 2:5-Schlappe gegen die SG Stern Kaulsdorf jedoch, „auf allen Positionen eine bessere Leistung anzubieten und sowohl ergebnistechnisch als auch spielerisch eine Schippe draufzulegen“, kündigt Bilger an.

Bei der Pleite gegen den Hauptstadtclub fehlte krankheitsbedingt aber auch Christoph Johannes – im Derby ist der ASV-Schlagmann wieder dabei. Genauso wie Angreifer Lucas Overberg, der seine Ellenbogenprobleme überwunden hat. Nun hat sich allerdings Abwehrspieler Paul Barklage eine Zerrung zugezogen. „Paul wird sich mit warmmachen, und dann entscheiden wir, ob ein Einsatz Sinn macht“, berichtet Bilger. Außerdem muss der Tabellenvierte ohne seinen urlaubenden Trainer Thomas Neuefeind auskommen. Das Coaching übernimmt Co-Trainer Nils-Christoffer Carl. „Er wird uns von der Seitenlinie einpeitschen“, sagt Bilger.

Ob auch Christian Kläner das Geschehen zunächst von außerhalb verfolgen wird, scheint fraglich. Beim 1:5 gegen den VfL Kellinghusen ging dieser Schachzug gründlich daneben. „Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und versuchen, den einen oder anderen Satz zu gewinnen – wer weiß, wofür das Satzverhältnis am Ende gut ist?“, meint der Doppelweltmeister. „Wir werden jedenfalls alles probieren und haben nichts zu verlieren.“

Ähnlich ist die Ausgangssituation für den TV Brettorf dann am Sonnabend, 14 Uhr, wenn der VfK 01 Berlin am Bareler Weg gastiert. „Auch da sind wir nur Außenseiter. Wir wollen so viele Sätze wie möglich holen und uns für die folgenden Partien einspielen“, erläutert Kläner, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

„Auch der Platz ist mittlerweile richtig gut – der Ball springt deutlich besser als zum Saisonauftakt“, berichtet Kläner. - mar

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