Deutscher Faustball-Nachwuchs untermauert zum Start der U 18-WM Favoritenstellung

Hollmann und Spille auf Kurs

Die Brettorferin Ida Hollmann und die deutsche Faustball-Nationalmannschaft starteten bei der U 18-Weltmeisterschaft in Eibach mit drei glatten Siegen. - Foto: DFBL/Kadgien

Brettorf - Der deutsche Faustball-Nachwuchs hat zum Auftakt der U 18-Weltmeisterschaft im mittelfränkischen Eibach seine Favoritenrolle untermauert. Die deutschen Mädchen um Ida Hollmann vom TV Brettorf starten mit drei klaren Siegen in das Turnier. Auch die Jungen um den Brettorfer Hauke Spille blieben ohne Satzverlust.

Nach einer Spielplanänderung – überraschend war plötzlich auch ein weibliches U 18-Team aus Indien aufgetaucht – startete die Crew der Bundestrainer Dorothee Schröder und Frank Laux gegen die Faustball-Exoten aus Asien. Mühelos behauptete sich der Ausrichter mit 3:0 (11:2, 11:2, 11:0). Nachdem Ida Hollmann schon im Auftaktmatch zum Einsatz gekommen war, wurde sie beim folgenden 3:0 (11:4, 11:1, 11:1) gegen die USA beim Stand von 7:1 im zweiten Satz eingewechselt.

In der dritten Partie gegen die Schweiz durfte die 15-Jährige sogar auf der linken Abwehrposition beginnen. Schnell legte die jüngste deutsche Akteurin ihre Anfangsnervosität ab und trug mit einer souveränen Leistung zum unerwartet glatten 3:0 (11:7, 11:2, 11:6) bei. Allerdings fehlte bei den Schweizerinnen verletzungsbedingt auch Hauptangreiferin Tanja Bognar. Zum Abschluss der Vorrunde trifft Titelverteidiger Deutschland an diesem Freitag auf Brasilien (14.30 Uhr) und Österreich (17 Uhr).

Auch die deutschen Jungen ließen in ihrem Auftaktspiel gegen Indien nichts anbrennen und siegten im Schnelldurchgang mit 3:0 (11:4, 11:2, 11:1). Die Bundestrainer Roland Schubert und Hartmut Maus wechselten munter durch und schickten unter anderem auch Abwehrspieler Hauke Spille aufs Feld.

Überraschend deutlich mit 3:0 (11:3, 11:6, 11:3) gewann Deutschland anschließend gegen die Schweiz. Nur beim Stand von 6:6 im zweiten Satz wurde es für den Titelverteidiger etwas knifflig. Mit Beginn des dritten Durchgangs durfte Hauke Spille auf der rechten Abwehrposition ran. Allerdings hatte der 17-Jährige kaum Gelegenheit sich auszuzeichnen, da den Eidgenossen etliche Fehler unterliefen. Gegen Österreich und Brasilien (Freitag, 14.30 und 15.45 Uhr) dürfte der Gastgeber auf mehr Gegenwehr treffen. - mar

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