Meisterschaft wird erst am letzten Spieltag entschieden

Hörnlein poliert Torverhältnis auf

Duell ohne Sieger: Wildeshausens Sven Flachsenberger (r.) und Jahns Tuna Gizir (l.). - Foto: Marquart

Landkreis - Kampflos hat der Harpstedter TB in der Fußball-Kreisliga drei Punkte und 5:0 Tore eingestrichen, nachdem der KSV Hicretspor mitgeteilt hatte, nicht antreten zu können. „Angeblich, weil sie keine Mannschaft vollbekommen haben – das bürgert sich so richtig ein“, ärgerte sich Manfred Nolte, der Spielausschussvorsitzende des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst. Mit derselben Begründung hatten zuletzt auch schon der TV Dötlingen und der SV Tungeln Partien platzen lassen.

Inzwischen ist auch klar: Die Entscheidung im Titelkampf fällt erst am letzten Spieltag. Spitzenreiter TV Munderloh (3:1 gegen den TuS Heidkrug), und seine Verfolger VfR Wardenburg (2:0 gegen den Ahlhorner SV) und FC Hude (6:2 beim TV Dötlingen) gaben sich keine Blöße und wahrten vor dem Saisonfinale ihre Chancen auf die Meisterschaft.

VfL Wildeshausen II – TV Jahn 1:1 (1:1):  Die Wildeshauser U 23 hat ihre Anhänger in dieser Saison schon besser unterhalten. Timo Höfken, der nach nicht einmal 20 Sekunden frei vor Jahn-Keeper Mario Lucka den Ball nicht richtig traf und wenig später knapp vorbei zielte (3.), sowie Christoph Haverkamp, dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde (14.), hätten die Krandel-Kicker in Führung bringen können.

Nach einer Viertelstunde verflachte die Partie zusehends und nahm erst in der Schlussphase wieder an Fahrt auf. Nachdem Lucka einen Schuss von Höfken nur abklatschen konnte, erzielte der eingewechselte Bastian Flege im Nachsetzen das 1:0 (68.). Anschließend lief Höfken allein auf Lucka zu, doch der Jahn-Torhüter bekam gerade so noch die Finger an den Ball (77.). „Schade, dass Timo das 2:0 nicht macht – so hat Jahn tatsächlich noch die Chance zum Sieg“, meinte VfL-Coach Arend Arends. Im Anschluss an einen Eckstoß erzielte Sean Gradtke das nicht unverdiente 1:1 (84.). Und in der Nachspielzeit trafen Gradtke (90.+1/Pfosten) sowie Hilmi Yavuzcan (90.+2) noch zweimal Aluminium. Aber das wäre des Guten dann doch etwas zu viel gewesen.

TV Dötlingen – FC Hude 2:6 (1:2): „Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider“, ärgerte sich Dötlingens Trainer Hendrik Sandkuhl. Denn nachdem Johannes Ullerich (34.) und Hendrik Schulz (50.) den 0:2-Rückstand durch Julian Arciszewski (5.) und Ole Schöneboom (29.) ausgeglichen hatten, waren die Gastgeber am Drücker. „Das 3:2 muss fallen“, trauerte Sandkuhl den beiden hundertprozentigen Möglichkeiten von Ullerich und Schulz hinterher. Stattdessen brachte Maik Spohler den Titelaspiranten erneut in Führung – 3:2 (67.).

Zu allem Überfluss kam Julian Eilers kurz darauf gegen Hudes Sven Hörnlein ein wenig zu spät und sah wegen dieser Notbremse von Schiedsrichter Horst „Blacky“ Dräger (SV Atlas) die Rote Karte (76.). „Bitter, aber zu Recht“, musste Sandkuhl eingestehen. Ohne seinen Kapitän, der bis dahin ein ganz starkes Spiel gemacht hatte, fehlte anschließend die ordnende Hand im Dötlinger Abwehrzentrum. Das nutzte Goalgetter Sven Hörnlein, um mit einem lupenreinen Hattrick binnen sechs Minuten (83./86./88.) das Huder Torverhältnis weiter aufzupolieren. - mar

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