Schafft VfL Wildeshausen als Nachrücker den Aufstieg in die Bezirksoberliga?

Helmut Rang brilliert wie in besten Tagen

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Wildeshausens Helmut Rang (Bild) verblüffte in der Bezirksoberliga-Releagtion mit seinem Sieg über Emslages überragenden Spitzenspieler Christoph Schepers.

Wildeshausen - Auch wenn den Herren des VfL Wildeshausen in der Aufstiegsrelegation zur Tischtennis-Bezirksoberliga der ganz große Wurf verwehrt blieb – auf ihre Leistung können sie durchaus stolz sein. So scheiterte der Bezirksliga-Vizemeister zwar mit 4:9 am BV Essen, schnappte sich aber durch ein überzeugendes 9:4 gegen den VfL Emslage hinter den Gastgebern Rang zwei. Im Idealfall eine Platzierung, die doch noch zum Aufstieg ausreichen könnte.

BV Essen – VfL Wildeshausen 9:4: Ohne Leistungsträger Kai Beecken stand Wildeshausen beim favorisierten Bezirksoberliga-Achten von Beginn an auf verlorenem Posten. Zwar „breakten“ Grützmacher/Gediga mit einem imponierenden Kraftakt das Essener Spitzendoppel Garwels/Tegeler, doch die nächsten fünf Partien gingen an die Hausherren – im Prinzip war das schon mehr als die halbe Miete. Zumal Essen nach einem Konter durch Wildeshausens bärenstarke Nummer drei, Guido Grützmacher, durch drei weitere Erfolge die schnelle 8:2-Vorentscheidung erzwang.

Helmut Rang sowie erneut Grützmacher brachten die Gäste anschließend zwar noch einmal heran, aber mehr als Ergebniskosmetik stellten ihre Einzelsiege nicht dar. Ungerührt ließ Matthias Garwels in vier Sätzen Michael Rüdebusch auflaufen und meißelte so für Essen das 9:4 in Stein. Für Rüdebusch indes kein Beinbruch: „Uns hat die längere Wettkampfpause offenbar nicht gut getan. Aber Essen war auch schlichtweg einen Tick besser. Das Ergebnis geht in Ordnung.“

VfL Wildeshausen – VfL Emslage 9:4: Nach der Auftaktniederlage musste für die Wildeshauser im zweiten Gruppenspiel unbedingt ein Sieg her, um die Restchance auf den Aufstieg zu wahren. Keine leichte Aufgabe gegen das junge Team aus Emslage. Doch der VfL bestand diese Bewährungsprobe mit Bravour.

Zwei gewonnene Doppel sorgten für einen Start nach Maß, und auch im Einzel lief es für Wildeshausen wie am Schnürchen. Obwohl Carsten Scherf das Auftakteinzel gegen Emslages Nummer zwei, Stefan Rieken, in den Sand setzte, geriet der VfL-Triumph zu keiner Zeit in Gefahr. Denn: Umgehend rückte Rang die Verhältnisse wieder gerade und triumphierte zur allgemeinen Verblüffung über Emslages überragende Nummer eins, Christoph Schepers. Laut Wildeshausens Kapitän Martin Hakemann bereits der entscheidende Durchbruch für die Huntestädter: „Damit haben wir Emslage gleich den Zahn gezogen. Helmut hat wirklich brilliert wie in besten Tagen.“

Aber nicht nur Rang überzeugte auf ganzer Linie. Auch seine Teamkollegen standen ihm in nichts nach. Bereits zur „Halbzeit“ hatte der VfL dank Erfolgen von Rüdebusch, Thomas Gediga und Hakemann – bei einer Drei-Satz-Pleite von Grützmacher – einen komfortablen 6:3-Vorsprung herausgearbeitet, so dass eigentlich nichts mehr anbrennen konnte. Tat es auch nicht. Zwar musste Scherf im Spitzeneinzel gegen Schepers passen, doch nacheinander machten Rang, Grützmacher und Rüdebusch dem Emslager Spuk ein rasches Ende.

Entsprechend positiv fiel nach dem 9:4 das Fazit von Rang aus: „Das war wohl unsere beste Saison seit langer Zeit. Vielleicht sogar die beste überhaupt. Wenn wir jetzt tatsächlich noch die Möglichkeit bekommen sollten als Nachrücker aufzusteigen, dann machen wir das auch.“ Warum auch nicht? Verdient hätten die Wildeshauser den Aufstieg in jedem Fall.

drö

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