Erste Kreispokalrunde wird für den Harpstedter TB zur Standortbestimmung

„Es hätte mit Sicherheit einfachere Lose gegeben“

Für Timo Gralheer (r.) und die Beckeln Fountains war im vergangenen Jahr in der zweiten Kreispokalrunde Endstation: Kreisligist TV Jahn behauptete sich knapp mit 2:1. - Foto: Marquart

Landkreis - Der SC Colnrade und der FC Huntlosen eröffnen an diesem Freitag den Fußball-Kreispokal 2016/2017. Das Topspiel der ersten Runde bestreiten der Harpstedter TB und Bezirksliga-Absteiger TSV Ganderkesee.

SC Colnrade – FC Huntlosen (Freitag, 19.30 Uhr): „Huntlosen ist sicher keine Übermannschaft, aber doch schon Favorit“, sagt Colnrades Coach Dietrich Kirchhoff vor dem Duell mit dem letztjährigen Rivalen aus der 1. Kreisklasse. Die Gastgeber müssen auf Torschützenkönig Jörg Schliehe-Diecks (verletzt) und Johann-Wilken Lehnhof (verhindert) verzichten. „Nach dem Spiel wissen wir, wo wir stehen und wo die Reise hingeht“, meint Kirchhoff.

SC Rote Teufel Ganderkesee – TV Dötlingen (Sonntag, 15 Uhr): „Das ist ein Spiel, in dem du nicht viel gewinnen kannst“, sagt Dötlingens Teamkoordinator Arnd Lüdemann. Denn alles andere als ein Sieg über den krassen Außenseiter aus der 5. Kreisklasse wäre eine Blamage. „Trotzdem freuen wir uns, dass es wieder losgeht und hoffen, gut in die Saison zu starten“, betont Lüdemann. Immerhin habe der Kreisligist einen Ruf als „Pokalmannschaft“ zu verteidigen: 2014 und 2015 standen die Dötlinger im Finale und kegelten im vergangenen Jahr zudem den Landesligisten VfL Wildeshausen aus dem Bezirkswettbewerb. Bei den Gästen fehlen die verletzten Johan Hannink, Felix Brand, Lukas Welz und Joole Bredehöft.

Harpstedter TB – TSV Ganderkesee (Sonntag, 15 Uhr): „Es hätte mit Sicherheit einfachere Lose gegeben“, ächzt HTB-Coach Jörg Peuker vor der „Standortbestimmung“ gegen den künftigen Kreisliga-Rivalen. Zwar haben die Gäste nach dem Abstieg aus der Bezirksliga in Sven Apostel, Timur Nakip und Manuel Carrilho wichtige Spieler verloren, trotzdem gehört das Team von TSV-Trainer Roland Feist zu den Titelfavoriten. „Ganderkesee will bestimmt gleich eine Duftmarke setzen“, ahnt Peuker. Er selbst möchte die Begegnung nutzen, „um ein bisschen was auszuprobieren, aber wir werden schon mit dem nötigen Ernst an die Sache herangehen“. Die Gastgeber müssen ohne Hauke Glück, Onno Bolling (beide verletzt), Markus Würdemann (Urlaub), Hendrik Glück (Prüfung) und Marten Kischkat auskommen, der wahrscheinlich erneut am Kreuzband operiert werden muss. Wegen einer Zerrung ist der Einsatz von Alexander Geisler fraglich. Zum Saisonauftakt spendiert die HTB-Crew den Zuschauern 60 Liter Freibier.

SV GW Kleinenkneten – TuS Heidkrug (Sonntag, 15 Uhr): Nach dem Abstieg aus der 1. Kreisklasse nehmen die Grün-Weißen zwei Klassen tiefer den Neuaufbau in Angriff. Ein GWK-Erfolg gegen den Kreisligisten wäre eine kleine Sensation – aber gut für das Selbstvertrauen.

TSV Ippener – SV Achternmeer (Sonntag, 15 Uhr): Der SV Achternmeer hat sich kräftig verstärkt. Dadurch gehört der Kreisliga-Elfte der Vorsaison in der neuen Spielzeit zu den Topfavoriten. „Achternmeer wird mit Sicherheit eine gute Rolle spielen, aber die müssen sich auch erstmal finden“, sagt Andreas Lorer. Der Pokal ist für den TSV-Spielertrainer nur ein Bonus. „Die Liga geht vor. Wir werden ein paar Sachen testen, wollen uns aber trotzdem vernünftig präsentieren“, betont er. Abgesehen von Urlauber Ümit Yildiz stehen ihm alle Akteure zur Verfügung.

Beckeln Fountains – SF Wüsting (Sonntag, 15 Uhr): Im vergangenen Jahr war für Beckeln in der zweiten Runde Endstation. Der Club aus der 4. Kreisklasse musste sich dem Kreisligisten TV Jahn mit 1:2 geschlagen geben. Vielleicht gelingt gegen die Sportfreunde aus der 1. Kreisklasse ja eine Überraschung.

SC Dünsen – TuS Hasbergen (Sonntag, 15 Uhr): Gegen die ambitionierten Gäste aus der 1. Kreisklasse sind die eine Klasse tiefer angesiedelten Platzherren nur Außenseiter. „Trotzdem wollen wir versuchen, den Favoriten zu ärgern“, verspricht SC-Coach Carsten Krudop. Zwar kehren seine Schützlinge nun nach und nach aus dem Urlaub zurück, doch in Philipp Karthäuser und Fahri Ugurlu genießen noch zwei wichtige Stammspieler ihre Ferien. Zudem ist Keeper Tim Schadwinkel verhindert. Für ihn wird Tim Krömer zwischen die Pfosten gehen. „Aber das ist auch ein Guter“, hat Krudop keine Bedenken.

FC Hockensberg – TSV Großenkneten (Sonntag, 15 Uhr): Hockensbergs Übungsleiter Thomas Hoppe erinnert sich noch an die erste Pokalrunde in der Saison 2011/2012: „Damals haben wir auch nur knapp mit 1:2 gegen Großenkneten verloren – vielleicht können wir ja daran anknüpfen.“ Optimistisch stimmt ihn die gelungene Vorbereitung. „Wir versuchen was! Vielleicht können wir ja eine Halbzeit mithalten“, meint Hoppe. Obwohl er seine stärkste Formation aufbieten kann, betrachtet er den Vergleich mit dem vier Klassen höher eingestuften Kreisligisten „eher als Testspiel“. - mar

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