Mit einem Sieg gegen Germania Leer wäre der Klassenerhalt nicht mehr fern

Elia will nicht zittern

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Wildeshausens Trainer Marco Elia hofft, dass seine Mannschaft schnellstmöglich die noch fehlenden Punkte zum Klassenerhalt einfährt.

Wildeshausen - Seit sechs Spielen warten der VfL Wildeshausen (zwei Unentschieden, vier Niederlagen) und der VfL Germania Leer (sechs Pleiten) in der Fußball-Landesliga auf einen Sieg. Im direkten Duell an diesem Mittwoch, 20 Uhr, lastet der Druck jedoch vor allem auf den Gästen aus Ostfriesland.

Die Negativserien der Konkurrenten sind nicht miteinander zu vergleichen – findet zumindest Marco Elia. „Wir hatten das anspruchsvollere Programm“, erläutert Wildeshausens Trainer. Unter den Gegnern waren mit dem SC Melle 03 (Tabellensechster/3:3), dem SV Bad Rothenfelde (3./0:3), dem SV Vorwärts Nordhorn (5./1:2), dem TuS Bersenbrück (1./0:5) und dem BSV Kickers Emden (2./0:3) gleich fünf Teams der ersten Sechs. Die Kontrahenten der „Germanen“ hatten nicht dieses Kaliber. „Deshalb ist die Ausgangslage ein bisschen anders“, meint Elia.

Denn während seine Crew als Tabellenzehnter aktuell fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone hat, fehlen den Gästen sechs Zähler zum rettenden Ufer. Außerdem hat der Drittletzte bereits zwei Partien mehr ausgetragen als die Krandel-Kicker. „Wir wollen schnellstmöglich die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen, damit wir nicht noch zittern müssen“, kündigt Elia an.

Dass die Mannschaft des Trainertrios Henning Baumann, Michael Zuidema und Dragan Brala, die im Saisonverlauf Jerzy Klukowski und Harry Drent abgelöst hatten, so tief im Tabellenkeller herumkrebst, erstaunt den Experten Elia. Der 40-Jährige hatte Leer eigentlich deutlich weiter oben erwartet. „Die Einzelspieler bringen ganz viel Qualität mit“, weiß Elia und nennt den zentralen Mittelfeldakteur Thilko Boekhoff („Ein Mega-Zocker!“) sowie die Flügelspieler Benjamin Lünemann (rechts) und den zwölffachen Saisontorschützen Martin Habben (links). „Warum es trotzdem nicht läuft, weiß ich nicht. Aber wenn es stimmt, was man so liest, war auch ganz viel Pech dabei“, sagt Elia.

Beim 0:0 im Hinspiel lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Partie ohne große Höhepunkte. „Wenn wir das in die Waagschale werfen, was uns bis vor fünf Wochen stark gemacht hat, bin ich zuversichtlich“, sagt Elia vor dem zweiten Vergleich. „Dazu müssen wir aber die individuellen Fehler abstellen und es schaffen, uns zu konzentrieren.“

Bei den Wildeshausern fehlen die verletzten Alexander Kupka, Bastian Stuckenschmidt und Ole Lehmkuhl, bei dem der böse Verdacht auf Kreuzbandriss nun bittere Gewissheit ist. Dafür gab Innenverteidiger Niklas Heinrich, der in Emden umgeknickt war und ausgewechselt werden musste, nach dem Abschlusstraining grünes Licht für einen Einsatz. Und auch Flügelflitzer Janek Jacobs, der zuletzt wegen muskulärer Probleme passen musste, steht wieder im Kader. Die Leeraner müssen auf jeden Fall ohne den gelb-rot-gesperrten Abwehrspieler Kevin Böse auskommen.

mar

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