Rückkehr in den Basketball-Spielbetrieb

Eingeschworener Haufen geht wieder auf Körbe-Jagd

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Es geht wieder los! Andre Pavel (am Ball) wagt mit den Basketballern des SC Wildeshausen einen Neuanfang.

Wildeshausen - Von Cord Krüger. Irgendwann während des Gildefestes im Mai nahm der Neuanfang seinen Lauf. Die Basketballer des SC Wildeshausen, zu jener Zeit seit fast einem Jahr schon vom Spielbetrieb abgemeldet, „saßen wohl bei ein paar Bierchen zusammen und haben sich gesagt: Es kann nicht sein, dass wir keine Mannschaft mehr zusammenbekommen.“ So war es Trainer Edward Brouwer zu Ohren gekommen. „Da haben sie sich darauf eingeschworen, dass wir es wieder zusammen angehen“, berichtete Brouwer. Und so kommt es! Aktuell stehen ihm 13 Männer zur Verfügung, die in der neuen Saison wieder an den Start gehen – zehn Monate, nachdem sie sich wegen Spielermangels aus der Bezirksliga verabschieden mussten.

Der Re-Start vollzieht sich jedoch nicht ganz unten, sondern immerhin in der Bezirksklasse. Denn die Wildeshauser nahmen ihren Rückzieher in Form eines freiwilligen Abstiegs vor. „Jetzt spielen wir in einer acht Mannschaften starken Staffel – das lässt sich mit 14 Spielen ganz gut machen“, meint Brouwer. „Ein paar Leute haben sich noch ein Hintertürchen offen gelassen und gesagt, dass sie nicht an jedem Spieltag dabei sein können, aber das ist normal: Familie und Beruf gehen manchmal vor.“

Vor allem aus beruflichen Gründen muss Pfarrer Lars Löwensen passen. „Denn unsere Heimspiele tragen wir sonntagvormittags aus“, schildert der SC-Coach. Gleich zum Saisonauftakt am Sonntag, 11. September, empfangen die Kreisstädter zu eben jener Gottesdienstzeit ab 11 Uhr den aktuellen Bezirksklassen-Vizemeister Wilhelmshavener SSV. „Das ist gleich ein echter Prüfstein“, sagt der Trainer mit Blick auf das Duell in der Sporthalle im Hagen, die die Basketballer für ihre Auftritte stets in „Hagen-Arena“ umbenennen. Dort trainierten sie auch trotz der Liga-losen Zeit immer donnerstags zwischen 20 und 21.30 Uhr. Brouwer sieht sein Team also vorbereitet. Das liegt einerseits an den gebliebenen Stammkräften Borchert und Rudi Finke, Arne Tschöpe, den drei Pavels (Marcel, Andre und Pascal), Ansgar Bramlage, Christian Wendeln und Stefan Timm. Andererseits kommen in Person von Efe Alkanat und Philipp Weihs zwei hungrige Nachwuchskräfte aus der Jugend in die Herren. Und drittens freut sich Edward Brouwer über zwei Rückkehrer: Tim Hoffmann ist nach einem Auslandssemester in Hongkong wieder daheim, und Alexander Grote kehrt nach zwei Jahren bei Rasta Vechta wieder. „Alex passt natürlich menschlich hervorragend in unser Gefüge – und bringt jetzt ein hohes Maß an neuer Erfahrung mit“, strahlt Brouwer.

Grote hatte eine gute erste Saison in der 2. Regionalliga mit der zweiten Rasta-Mannschaft gespielt und seinen Anteil am Aufstieg in die erste Regionalliga. Nach einer Halbserie in der neuen Klasse verletzte er sich aber schwer, brach sich den Fuß und zog sich einen Syndesmoseband-Abriss zu. „Jetzt ist

Alexander Grote kehrt von Rasta Vechta zurück

er wieder seit gut drei Wochen bei uns im Training, aber zurück nach Vechta will er nicht“, schildert sein alter und neuer Übungsleiter. Grote wurde der Aufwand mit wöchentlich fünf Trainingseinheiten und weiten Fahrten bis nach Cottbus zu groß.

Da nehmen sich die Wildeshauser Wege in der Bezirksklasse deutlich kürzer aus. Die Strecke nach Wilhelmshaven bedeutet schon die weiteste Reise. Hinzu kommen unter anderem zwei Teams von Tura Oldenburg, der Oldenburger TB, die TSG „Eagles Westerstede“, die „Devils Delmenhorst“ und die TSG Hatten-Sandkrug.

Während die Heimspiele und Trainingseinheiten der Männer in der Hagen-Arena“ über die Bühne gehen, treffen sich die Freizeit-Basketballer immer freitagabends in der Sporthalle an der St.-Peter-Straße – oder besser: dem „St.-Peter-Dome“. Auch hier würden sich SC-Akteure über weitere neue Gesichter freuen.

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