Wildeshausen - Von Michael HillerSeinen Entschluss, vor vier Jahren zum VfB Oldenburg zu wechseln, hat Lauren Riedel bis heute nicht bereut. Kein Wunder, denn der Wildeshauser steht dort in der U15-Fußballmannschaft zwischen den Pfosten. Für die sportliche Zukunft hat er sich hohe Ziele gesteckt. „Fußball steht für mich an Nummer eins“, sagt Lauren Riedel. Eine klare Aussage eines jungen talentierten Torhüters – der schließlich ja auch die Eins auf dem Trikot trägt.

© Foto: Dufner
In Rehden wurde Lauren Riedel als bester Torhüter des hochkarätig besetzten C-Jugendturniers ausgezeichnet. ·
Seine Leidenschaft zum Fußball hatten seine Eltern früh erkannt, denn schon mit drei Jahren jagte Lauren im Garten dem runden Leder hinterher. „Damals war es noch viel zu früh, um ihn im Verein anzumelden“, erinnert sich seine Mutter Carolin Riedel. Doch an seinem fünften Geburtstag bestand Lauren Riedel dann darauf, „richtig“ Fußball zu spielen. Auf welcher Position, das wusste er sofort: „Im Tor zu stehen hat mir immer am meisten Spaß gemacht“, sagt der 14-Jährige.
Dass Lauren Riedel wie viele andere Fußballer in seinem Alter von einer Profikarriere träumt, daraus macht er kein Geheimnis. „Bester Torwart bei einer Weltmeisterschaft zu werden“, bezeichnet der Schüler als größten Wunsch für die Fußball-Zukunft. Dafür trainiert Lauren Riedel hart. Drei Mal pro Woche steht das Mannschaftstraining im Jugendleistungszentrum des VfB auf dem Programm, eine weitere Einheit absolviert Lauren schon seit Jahren in der Großenkneter Torwartschule von Eckart Paradies. Hinzu kommen die Punktspiele und Turniere. „Es ist ein hoher zeitlicher Aufwand“, weiß Carolin Riedel, „der auch viel Organisation erfordert. Aber Lauren fühlt sich beim VfB wohl, und der Verein macht eine tolle Jugendarbeit.“
Die Früchte dieser Arbeit konnten Lauren Riedel und seine Mitspieler, zu denen seit Saisonbeginn auch Robin Janowsky aus Harpstedt gehört, jetzt unter anderem auf einem hochkarätig besetzten Hallenturnier in Rehden ernten. Erst im Finale wurden die Oldenburger vom FC St. Pauli mit 1:2 gestoppt. „Das war schon ein klasse Turnier“, bilanzierte der Wildeshauser. Er hatte schließlich einen weiteren Grund zur Freude, wurde der 14-Jährige doch zum besten Torhüter des Turniers ausgezeichnet.
Bester Torhüter seiner Mannschaft möchte Lauren Riedel auch in Zukunft bleiben. Den Konkurrenzkampf scheut er dabei keineswegs. Und das mit Erfolg, schließlich behauptet er schon seit vier Jahren das Trikot mit der Nummer eins.
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