Versöhnliches Saisonende für TV Brettorf

Ahlhorner SV qualifiziert sich für die DM

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Angreifer Arne Grotelüschen qualifizierte sich mit dem Ahlhorner SV für die deutsche Meisterschaft in Bredstedt.

Brettorf/Ahlhorn - Auf den letzten Drücker haben sich die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV für die deutsche Meisterschaft in Bredstedt (13./14. August) qualifiziert. Nach der 2:5-Pleite beim TV Voerde holte der ASV mit dem 5:0 beim TSV Hagen 1860 den dringend benötigten Sieg und verdrängte den VfL Kellinghusen noch vom dritten Tabellenplatz. Einen versöhnlichen Saisonabschluss gab es für den TV Brettorf, der mit 5:4 beim Absteiger SG Stern Kaulsdorf gewann und sich dann Staffelsieger VfK 01 Berlin mit 0:5 geschlagen geben musste.

TV Voerde – Ahlhorner SV 5:2 (11:7, 9:11, 11:7, 7:11, 11:5, 11:9, 11:9): Der TV Voerde war im Vergleich zum Hinspiel vor zwei Wochen nicht wiederzuerkennen und rehabilitierte sich für die desolate Vorstellung beim 1:5. „Philip Hofmann hatte einen Traumtag erwischt. Er hat alles oder nichts gespielt und in den Modus ,alles‘ gestellt“, berichtete ASV-Coach Thomas Neuefeind. Die Ahlhorner fanden nicht zu ihrem Spiel und konnten nicht genügend Druck entwickeln. Erst als Neuefeind Tim Albrecht auf die Mittelposition beorderte und Arne Grotelüschen für den Angriff einwechselte, lief es besser. „Arnes Rückschlag war gut, aber es hat nicht gereicht“, resümierte Neuefeind. Knackpunkt sei der Verlust des fünften Satzes gewesen. „Voerde war bärenstark, aber wir waren auch grottenschlecht“, erklärte der ASV-Coach, der nach der Niederlage weiter um die DM-Qualifikation zittern musste.

SG Stern Kaulsdorf – TV Brettorf 4:5 (11:13, 11:8, 5:11, 7:11, 11:9, 4:11, 11:8, 11:8, 9:11): Auch ohne Kapitän Tim Lemke und U 18-Weltmeister Hauke Spille, die bei der norddeutschen U18-Meisterschaft im Einsatz waren, erwischten die Gäste einen guten Start und legten eine 3:1-Satzführung vor. „Wir haben viel gewechselt“, berichtete Spielertrainer Christian Kläner, der unter anderem Florian Höfels aus der dritten Brettorfer Mannschaft zu seinem Bundesliga-Debüt verhalf. Allerdings schaffte Kaulsdorf den Satzausgleich. „Da mussten wir uns nochmal ganz schön strecken“, meinte Kläner. Doch in der bis zum letzten Ball heißumkämpften Partie hatte seine Crew das bessere Ende für sich.

VfK 01 Berlin – TV Brettorf 5:0 (11:7, 11:8, 12:10, 11:3, 11:6): „Der VfK war eine Klasse besser und hat verdient gewonnen“, sagte Christian Kläner, der diesmal aussetzte und Florian Höfels in der Mitte durchspielen ließ. Im dritten Durchgang hatten die Gäste beim Stand von 10:9 einen Satzball, den sie jedoch nicht nutzten. Stattdessen triumphierte Berlin mit 12:10 und sackte auch die beiden folgenden Sätz ein. „Was die Jungs gezeigt haben, war in Ordnung. Die zwölf Punkte, die wir geholt haben, spiegeln unser Leistungsniveau wider. Die Mannschaften vor uns waren alle einen Tick besser“, bilanzierte Kläner.

TSV Hagen 1860 – Ahlhorner SV 0:5 (13:15, 9:11, 3:11, 8:11, 7:11): Obwohl den Gästen die derbe 1:5-Hinspielpleite noch bestens in Erinnerung gewesen sein dürfte, hielten sie dem Druck stand, unbedingt gewinnen zu müssen. Nervenstark sicherte sich der ASV den ersten Satz in der Verlängerung. Nachdem auch der zweite Durchgang unter Dach und Fach war, erlahmte Hagens Widerstand. Letztlich schnappten die Ahlhorner (54:41) dem punktgleichen VfL Kellinghusen (53:53) das letzte noch freie DM-Ticket aufgrund des besseren Satzverhältnisses vor der Nase weg. Bei den Titelkämpfen trifft der ASV in der Qualifikation auf den Süd-Zweiten MTV Rosenheim um Nationalangreifer Steve Schmutzler. „Wir haben jetzt 14 Tage, um uns darauf vorzubereiten, dass wir uns gut verkaufen“, erklärte Neuefeind.

mar

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