ACHIM/BADEN (kc) · Diese Niederlage tat weh. Sehr weh sogar. Und das hatte seinen guten Grund. Schließlich war das 28:29 (13:12) im Heimspiel der Handball-Verbandsliga gegen den FTSV Jahn Brinkum aus Sicht der SG Achim/Baden II überflüssig wie ein Kropf.

Vier Tore: Jeldrick Buhrdorf.
Das wusste auch SG-Trainer Florian Schacht. Zwar haderte er mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter in der ersten Hälfte, doch letztlich wollte er die Niederlage daran nicht festmachen. „Das haben wir uns selber eingebrockt. Wenn wir in der entscheidenden Phase etwas abgeklärter agieren, gehen wir auch als Sieger vom Parkett“, war ihm die Enttäuschung deutlich anzusehen. Schon im Vorfeld der Partie hatte der SG-Trainer ein gutes Spiel ausgeschlossen. Und Schacht sollte Recht behalten. Das galt insbesondere für die erste Halbzeit. Lediglich mit der Defensive zeigte Schacht sich zufrieden. „Da haben wir gut gestanden, hat Torhüter Mirco Thalmann seinen Teil dazu beigetragen“, lobte er. Alles andere als angetan war er jedoch mit dem Spiel nach vorne. „Wir haben Brinkums Keeper förmlich zum Helden geworfen. Bei etwas mehr Konzentration im Abschluss hätten wir deutlich höher führen müssen“, war das 13:12 für ihn viel zu wenig.
Tore SG Achim/Baden II: Brüning (4), Buhrdorf (4), Elfers (4/2), Schriefer (4/1), Hoppe (3), Borm (3), Stoick (2), Hartwig (2), Wiezorrek (1), Witte (1).
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