ACHIM/BADEN · Der Stachel der Enttäuschung nach dem 26:27 in Hannover – er sitzt noch immer tief bei Irek Faciejew. „Die Niederlage zu verdauen ist mir nicht leicht gefallen. Zumal wir dort unsere bis dato beste Auswärtsleistung gezeigt haben“, gab der Coach des Handball-Drittligisten SG Achim/Baden gestern freimütig zu. Allerdings wollte er sich damit nicht weiter beschäftigen. Schließlich wartet im morgigen Heimspiel gegen den Stralsunder HV (19 Uhr) bereits die nächste Herausforderung auf seine Mannschaft.

© Foto: Wolter
Gegen Stralsund gefordert: Achim/Badens Kapitän Cord Katz. ·
Die Stärken der Gäste liegen laut Faciejew in erster Linie im Tempospiel. „Daher sollten wir uns keine leichten Ballverluste erlauben. Aber auch im Positionsspiel ist Stralsund nicht zu unterschätzen“, warnt Faciejew vor allem vor dem bulligen Kreisläufer Markus Dau (1,96 Meter), Karsten Ganschow im rechten Rückraum und Linksaußen Tom Härtel. „Diese Achse dürfen wir gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Daher hoffe ich, dass wir an unsere Deckungsleistung aus dem Hannover-Spiel anknüpfen können“, so Faciejew. Personell hat der SG-Coach bis auf den langzeitverletzten Kim Pansing keine Probleme. Auch Torben Schierenbeck steht wieder zur Verfügung. Genau wie Kreisläufer Fabian Balke, der allerdings zuletzt wieder nicht trainieren konnte. · kc
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