ACHIM/BADEN · Elfter Sieg für Handball-Kreisoberligist SG Achim/Baden. Im Derby gegen Aufsteiger TSV Intschede machte der Tabellenführer beim 25:18 (12:4) letztlich kurzen Prozess. „Den Erfolg haben wir zu 100 Prozent unserer Deckung zu verdanken“, freute sich SG-Trainer Arwin Schlenker.

© Foto: Hägermann
Dieses Mal kann sich Achim/Badens Lena Meding (am Ball) nicht durchsetzen. ·
Auf der Gegenseite schimpfte Intschedes Coach Peter Bartniczak wie ein Rohrspatz: „Wir haben eine grottenschlechte erste Hälfte gezeigt. Ohne jeden Biss und das nötige Selbstvertrauen. Eine einzige Katastrophe.“
Nicht umsonst markierte Intschede im ersten Abschnitt auch nur zwei magere Feldtore. Ganz anders der Tabellenführer, der den Gästen kaum Raum ließ. Nachdem Helen Kammann für die Gäste per Siebenmeter noch das 1:1 erzielt hatte, zog der Tabellenführer über 5:2 (12.) bereits zur Pause vorentscheidend auf 12:4 davon. „Wichtig war, dass wir Intschede früh den Schneid abgekauft haben und so in unser Gegenstoßspiel gekommen sind“, freute sich Schlenker. Davon wich die SG mit seiner sechsfachen Feldtorschützin Kathrin Höher auch im zweiten Abschnitt zunächst nicht ab und erhöhte auf 18:8 (40.). Im Gefühl des sicheren Sieges kehrte auf Seiten der Gastgeberinnen nun etwas der Schlendrian ein. Zudem nutzte Schlenker die verbliebene Zeit zu einigen Wechseln. Auf Intscheder Seite überzeugten die Keeperinnen Bianca Rahlmann (bis zur 45. Minute) und Anna Kothe. Beide hatten ihren Anteil daran, dass die Bartniczak-Schützlinge bis auf 15:21 (50.) verkürzten. „Beide trifft keine Schuld an unserer Niederlage“, stellte Intschedes Coach klar, der auch Positives sah. So kamen Akteure zum Einsatz, die ansonsten weniger Spielanteile haben. Und die wussten ihre Chancen zu nutzen.
Tore SG Achim/Baden: Höher (6), Meding (6/3), J. Meyer (5), Dumke (4/2), Behnken (3), Schwarz (1).
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