Von Kai CaspersACHIM/BADEN · Adnan Salkic. Diesen Namen werden die Spieler der SG Achim/Baden sicher so schnell nicht vergessen. Gleich 15 Mal traf der Rückraumspieler des TSV Bremervörde im Gipfeltreffen der Handball-Oberliga. Damit hatte er natürlich maßgeblichen Anteil am letztlich verdienten 33:32 (16:18)-Erfolg der Gäste.

In der ersten Halbzeit nur schwer zu stoppen: Achim/Badens Tobias Freese (beim Wurf).
Nach der ersten Heimniederlage der SG Achim/Baden ist aber auch eins klar: Ab sofort ist Nervenstärke gefragt, ist der Vorsprung gegenüber dem direkten Konkurrenten auf zwei Punkte geschmolzen. Dabei war das Feld eigentlich für eine Vorentscheidung zugunsten der SG im Titelkampf bestellt. Endlich war die Halle mal wieder voll. Endlich herrschte mal wieder gute Stimmung von Beginn an. Und endlich wurden die Gastgeber auch
▪ Deckung der
▪ Schwachpunkt
Nach der Pause hatte es dann zunächst den Anschein, als sollten die Gastgeber die Partie endlich in den Griff bekommen. Doch beim Spielstand von 23:20 blieb die SG in Überzahl ohne Treffer und ließ fortan einige Probleme in der Deckung erkennen. Auch in der Offensive fehlte es an den nötigen Ideen, hatten die Gäste nun leichtes Spiel. Als dann auch noch Patrick Denker und Tobias Freese jeweils einen Siebenmeter vergaben und Florian Block-Osmers mit einem Gegenstoß an Alpers scheiterte, witterte Bremervörde endgültig Morgenluft und ging in der 53. Minute mit 28:27 in Führung. Und das blieb nicht ohne Folgen, machte sich zusehends Verunsicherung auf Seiten der SG breit. Kurz vor dem Ende keimte dann noch einmal Hoffnung auf, als Torben Schierenbeck mit einem tollen Dreher von Außen zum 31:31 erfolgreich war, doch fehlende Abstimmung in der Deckung sowie ein kapitaler Fehlpass machten sie auch genauso schnell wieder zunichte – 31:33. Das folgende 32:33 von Patrick Denker kam zu spät, brannte für die Gäste in den letzten acht Sekunden nichts mehr an. Sehr zur Freude von Trainer Sascha Rajkovic, der seiner Mannschaft einen verdienten Sieg bescheinigte. „Schließlich haben wir mit sieben Feldspielern durchgespielt und uns für die kämpferische Leistung selber belohnt.“ Ganz anders natürlich die Gemütslage bei Irek Faciejew. „Irgendwie haben wir die Partie die ganze Zeit kontrolliert. Doch gegen Ende haben wir eben die Fehler und Bremervörde die Tore gemacht“, war für ihn die fehlende Cleverness und mangelhafte Deckung entscheidend.
Tore SG Achim/Baden: Denker (8/4), Freese (5), Schierenbeck (4), Block-Osmers (4), Katz (2), Patzack (2), Döhling (2), Balke (3), Schanthöfer (1), Bock (1).
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