ACHIM/BADEN · Der Druck für Handball-Drittligist SG Achim/Baden – er wird von Woche zu Woche größer. Schließlich ist das Team von Trainer Irek Faciejew aktuell auf den ersten Abstiegsplatz gerutscht. Und ausgerechnet in dieser prekären Situation stellt sich morgen mit dem SC Magdeburg II (19 Uhr) ein Team vor, an das die Gastgeber alles andere als gute Erinnerungen haben.
„Im Hinspiel haben wir sicher eines unserer schlechtesten Spiele abgeliefert. Da war schon zur Pause alles gelaufen“, erinnert sich SG-Coach Irek Faciejew nur ungern an das 24:34-Debakel zurück. „Das ist eine technisch und taktisch sehr gut ausgebildete Truppe. Gerade im Rückraum sind sie auf beiden Halbpositionen bestens besetzt. Daher müssen wir uns da schon etwas einfallen lassen“, weiß der SG-Coach um die Crux. Soll heißen: In der Deckung wird er vermutlich von der defensiven 6:0-Variante Abstand nehmen: „Sonst werden wir von den groß gewachsenen Spielern kaputt geschossen.“
Um doch als Sieger aus der Halle zu gehen, ist für Faciejew von existenzieller Bedeutung, „dass wir unsere technischen Fehler in der Offensive minimieren. Ansonsten werden wir von der jungen Truppe überlaufen“. Personell haben die Gastgeber keine Ausfälle zu beklagen. Auch Malvin Patzack steht nach seinem dreimonatigen Auslandsaufenthalt erstmals wieder zur Verfügung. „Das ist eine zusätzliche Alternative. Ob Malvin uns aber auf Anhieb helfen kann, erscheint mir fraglich“, erwartet Irek Faciejew nicht zu viel. · kc
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