Langwedel - Las Vegas (USA), Amsterdam, Octen (USA) und Solingen heißen die Stationen für den Langwedeler Bogenschütze Sebastian Rohrberg, um sich die ersehnte Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in London in diesem Jahr zu sichern. Nach einem 14-stündigen Flug aus den USA weilt der Top-Bogner seit kurzem wieder in seiner Heimat. Im Gepäck hervorragende Ergebnisse und Leistungen, die er in Nevadas Glücksspielerstadt erzielte.

© ksy
Hat den Blick fest Richtung London zu den Olympischen Spielen gerichtet: Sebastian Rohrberg.
Nach seinen Worten war die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Las Vegas schon ein besonderes Erlebnis. Es reichte bei großer internationaler Konkurrenz zwar nicht zum Titel eines Weltmeisters, aber Platz neun ist schon ein beachtenswertes Einzel-Ergebnis. Beim anschließenden Welt-Cup mit dem Team an gleicher Stelle gab es sogar einen fünften Rang. Ein weiteres Vegas-Turnier, das „World Archery Festival“, wurde zudem bestritten. Hier gingen 2000 Teilnehmer in den verschiedenen Disziplinen an den Start. Am Ende gab es wieder einen hervorragenden fünften Platz für Rohrberg. Zeit, um die „Traumfabrik der Glücksspieler“ einmal etwas genauer zu besichtigen, blieb da letztlich nicht. Aber das war für Rohrberg auch zweitrangig. Denn der Blick ist fest Richtung englischer Hauptstadt zu den Olympischen Spielen 2012 gerichtet.
So stehen die Europameisterschaften in Amsterdam ganz dick unterstrichen in Rohrbergs Terminkalender. Hier kann sich der Langwedeler einen Quotenplatz für London erkämpfen. Eine weitere Quali-Chance besteht dann auch noch beim folgenden Mannschaftsweltcup in Octen (USA). Im März geht es aber zunächst r nach Solingen zur Deutschen Meisterschaft im Einzelwettbewerb.
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