ACHIM/BADEN · Wann platzt endlich auch mal in fremden Hallen der Knoten bei Handball-Drittligist SG Achim/Baden? Denn bis dato steht für den Aufsteiger nach drei Auftritten noch nichts Zählbares zu Buche. Geht es nach Trainer Irek Faciejew, dann soll die Serie schon morgen (17 Uhr) im Duell bei den Reinickendorfer Füchsen II enden.
Rein von der Tabellensituation sind das durchaus berechtigte Ansprüche, die Faciejew da anmeldet. Denn aktuell rangieren die „Füchse“ mit drei Punkten nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für Achim/Badens Trainer wäre es jedoch fatal, die Berliner allein daran zu messen. „Das ist eine junge, schnelle Truppe, die uns alles abverlangen wird. Ich bin auch davon überzeugt, dass sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird, da sie dafür über eine viel zu hohe Qualität verfügt“, will Faciejew im Vorfeld zwar nicht in Ehrfurcht erstarren, hat jedoch einigen Respekt vor den Gastgebern. Ganz wichtig für den späteren Ausgang ist für ihn, wie seine Mannschaft ins Spiel hinein findet. „So eine Aufholjagd, wie wir sie gegen Oranienburg geleistet haben, ist auswärts definitiv nicht möglich. Schon deshalb, weil die Unterstützung von den eigenen Rängen fehlt. Daher müssen wir von der ersten Sekunde an hoch konzentriert sein, denn alles andere kostet zu viel Substanz.“ Zu beachten ist auf Seiten der Bundesliga-Reserve in erster Linie der Rückraum mit Pechstein und Kehl sowie Linksaußen Voß, die ein Spiel allesamt mal im Alleingang entscheiden können.
Busabfahrt für alle SG-Fans ist um 10 Uhr am Achimer Gymnasium. · kc
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