ACHIM/BADEN (kc) · Bei der SG Achim/Baden haben sich die Vorzeichen gründlich geändert. Denn nach der Niederlage am letzten Wochenende im Topspiel der Handball-Oberliga gegen den TSV Bremervörde ist es vorbei mit der ehemaligen Komfortzone.
Jetzt heiß es Nerven zu bewahren, um nicht noch auf den letzten Drücker die im Grunde genommen schon gebuchte Meisterschaft noch zu verspielen. Wie gefestigt das Team von Irek Faciejew ist, wird sich bereits heute Abend zeigen. Mit der Partie beim TV Cloppenburg (20 Uhr) wartet nämlich schon die nächste Bewährungsprobe auf den selbst ernannten Titelfavoriten.
▪ Nur Sören Meier
▪ ist nicht dabei
genau zum richtigen Zeitpunkt. „Alle wissen, worum es geht. Daher gehe ich davon aus, dass ich mir um die Motivation keine großen Gedanken machen muss“, ist der 35-Jährige überzeugt. Gleichwohl weiß er jedoch, dass die Partie kein Selbstgänger wird. Schließlich hat Faciejew das Hinspiel nicht vergessen. Kurz vor dem Ende führten die Cloppenburger noch mit zwei Toren, ehe der SG doch noch der 30:29-Siegtreffer gelang. Zudem hängen die Trauben beim TVC extrem hoch, kassierte das Team von Trainer Theo Niehaus unlängst, wie auch Achim/Baden, gegen Bremervörde die erste Heimniederlage. „Das ist schon eine starke Mannschaft. Wichtig ist, dass wir die Spieler auf den beiden Halbpositionen in den Griff bekommen und zudem das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer unterbinden“, erwartet Faciejew Schwerstarbeit für seine Defensive. Gleichzeitig ist es für ihn von großer Bedeutung, dass die sich bietenden Möglichkeiten genutzt werden. „Denn TVC-Keeper Duda sollten wir besser nicht warm werfen. Das ist uns ja auch gegen Bremervörde zum Verhängnis geworden.“ Verzichten muss die SG lediglich auf Sören Meier (privat verhindert).
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