ACHIM/BECKDORF · Heute Abend steht für den SV Beckdorf das wichtige Nachholspiel gegen den SC Magdeburg II auf dem Programm (20 Uhr) – der Handball-Drittligist kommt aber nicht zur Ruhe: Rückraum-Crack Maris Versakovs wurde von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) auf ein Neues für ein halbes Jahr gesperrt.

© ksy
Muss am Saisonende gehen: Beckdorf-Coach Uwe Inderthal.
Und zu allem Überfluss verkündete der Liga-Rivale der SG Achim/Baden die Trennung von Coach Uwe Inderthal zum Saisonende.
„Fünf, sechs altgediente Spieler sind zum Vorstand gegangen und meinten, dass die Mannschaft nach fünf Jahren mit mir jetzt nicht mehr weiterkommt“, erläuterte der Ex-Achimer gestern die Vorgehensweise der Aktiven. Sie strebten eine sofortige Entlassung des Coaches an, um im Abstiegskampf die Kurve zu kriegen. Das habe ihm Matthias Janitschke, 2. Vorsitzender des Vereins und Hauptsponsor, nach einer Sitzung mit dem Mannschaftsrat mitgeteilt. Inderthal: „Wenn wir einen Manager haben würden, wäre das alles so nicht passiert. Matthias hat sich von den Spielern enttäuscht gezeigt und eine sofortige Trennung ausgeschlossen. Am liebsten hätte er die Akteure rausgeworfen.“ Für den Coach, noch mit einem Vertrag für die nächsten eineinhalb Jahre ausgestattet, ist es selbstverständlich bis zum Saisonende noch das Maximale herauszuholen und den Klassenerhalt in der 3. Liga zu schaffen.
Da sich Beckdorf zusammen mit Rechtsanwalt Andreas Thiel, früherer Weltklasse-Torwart, im Recht fühlt, zeigt sich Inderthal zuversichtlich: „Ich denke, dass wir mit unserem erneuten Einspruch durchkommen und Maris bald einsetzen können.“ · vde
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