Daverden - Von Kai CaspersNachdem die Herren des Handball-Verbandsligisten TSV Daverden zuletzt reichlich „Prügel“ bezogen hatten, feierten sie ausgerechnet im Derby gegen die klar favorisierte SG Achim/Baden II ihre Wiederauferstehung. In einer Partie, die von Fehlwürfen geprägt war, gewannen die Gastgeber letztlich verdient mit 21:19 (8:5).

© Foto: Hägermann
Kein Duchkommen gibt es hier für Daverdens Thomas Panitz gegen Achim/Badens Hein Köhler (99). ·
Zwar sprach Daverdens Spielmacher Jorge de la Rosa gegenüber SG-Interimscoach Manfred Ellmers, er vertrat den verhinderten Florian Schacht, von einem etwas glücklichen Sieg seiner Mannschaft, doch dem vermochte Ellmers nur zu widersprechen. „Wer sich im Spielaufbau so viele Fehler leistet, der darf sich am Ende auch nicht beschweren“, war das für ihn entscheidend. Und tatsächlich. Gegenüber den vergangenen Auftritten war die SG-Reserve nicht wieder zu erkennen. Passfehler und Fehlwürfe prägten das Bild. Allerdings war das auch der starken Deckung der Daverdener mit einem überragenden Torhüter Harald Lüthje geschuldet. „Das war großes Kino, was wir da gespielt haben“, zeigte sich Daverdens Coach Thomas Panitz begeistert. „Nur leider haben wir uns in der Offensive mal wieder zu viele Fehlwürfe geleistet“, verdeutlichte „Panne“.
Wie viele Fahrkarten beide Teams zogen – es wurde bestens durch den Zwischenstand in der 24. Minute verdeutlicht. Wer zu diesem Zeitpunkt in die Halle gekommen war, der musste sich vermutlich erstmal etwas verwundert die Augen reiben. Denn so eben hatte Daverdens Kreisläufer Oliver Seilz das „sagenhafte“ 5:4 erzielt. Was danach folgte, hatte fast schon den Namen Torfestival verdient, denn es gab noch weitere vier Treffer zum 8:5-Pausenstand zu sehen.
Tore TSV Daverden: Drescher (7/4), Zeidler (4), Skornicka (3/1), Fleischer (3), Sperling (2), Seilz (1), Hildebrandt (1). Tore SG II: Schriefer (4/4), Stoick (3), Buhrdorf (3), Podien (2), Hoppe (2), Witte (2), Albers (1), Köhler (1), Borm (1/1).
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