Von Kai CaspersACHIM/BADEN · Während sich Irek Faciejew unmittelbar nach dem 25:31 (15:13) gegen den SV Beckdorf noch zu keiner Stellungnahme bereit sah, gab sich der Trainer des Handball-Drittligisten SG Achim/Baden gestern schon wesentlich auskunftsfreudiger. „Für uns hat ab sofort der Abstiegskampf begonnen. Da müssen wir uns nichts mehr vormachen.“
Was sich in den vergangenen Spielen schon angedeutet hatte – es fand gegen die von Uwe Inderthal bestens eingestellten Beckdorfer seine Fortsetzung. Wieder einmal war die SG nicht in der Lage, ihr Niveau zumindest ansatzweise über die gesamte Spielzeit zu halten. Das wusste auch Trainer Faciejew: „Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, ehe wir dann aber nach der Pause kollektiv eingebrochen sind. In der Offensive ist uns nichts mehr gelungen, so dass wir letztlich erstmals so richtig ausgekontert wurden. Warum es zu diesem Einbruch kam – ich weiß es nicht.“
Dabei lag dieses eigentlich auf der Hand. Galt der SV mit 429 Gegentoren bis dato als die „Schießbude“ der Liga, brachten es die Gastgeber lediglich auf magere 25 eigene Tore. Zu wenig, um am Ende als Sieger vom Parkett zu gehen. Dabei hatte es sich in der ersten Halbzeit noch ganz gut angelassen. Dank einer guten Deckung fand der hochgelobte Gäste-Rückraum mit Stefan Völkers und Maris Versakovs im Grunde genommen nicht statt. Auch den kleinen Hänger nach dem 5:2 (8.), als sich die SG urplötzlich einem 8:10 (20.) gegenüber sah, steckte das Faciejew-Team gut weg und ging mit einem verdienten 15:13 in die Pause.
SG Achim/Baden: Blum, von Seelen - Freese (7/2), Denker (5/2), Katz (5), Schanthöfer (3), Doormann (2), Block-Osmers (2), Schierenbeck (1), Xhafolli, Meier, Balke, Zschorlich.
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