ACHIM/BADEN · Völlig neue Situation für Handball-Drittligist SG Achim/Baden. Galt das Team von Trainer Irek Faciejew in den ersten beiden Auswärtsspielen jeweils als klarer Außenseiter, stellt sich die Lage vor der heutigen Partie beim SC Magdeburg II (20 Uhr) ganz anders dar.
Zwar erwartet Faciejew ein Duell auf Augenhöhe, doch zumindest von der Papierform gilt seine Mannschaft sogar als leichter Favorit bei den Bördestädtern.
Nicht so für Faciejew. Und das hat seinen guten Grund.
Vorerst letztes Spiel
für Malvin Patzack
„Magdeburg ist nur schwer einzuschätzen. Das zeigen ja auch die bisherigen Ergebnisse“, verweist der SG-Coach nicht nur auf die Niederlage in eigener Halle gegen Beckdorf, sondern auch auf den unerwarteten Sieg gegen Altenholz. Dass es bei der SC-Reserve derartigen Schwankungen gibt – für Faciejew keine große Überraschung. „Das ist eine sehr junge Mannschaft. Zudem weiß man als Gegner ja nie, wer da eventuell noch aus dem Bundesligakader aufläuft. Daher ist es auch alles andere als einfach, sich auf diesen Gegner vernünftig einzustellen“, verdeutlicht der 36-Jährige. Daher ist für den Polen auch viel wichtiger, dass sich sein Team auf die eigenen Stärken besinnt. „Knüpfen wir an die Deckungsleistung aus dem Spiel gegen Usedom an, ist auch in Magdeburg definitiv etwas drin. Aber dafür müssen wir von Beginn an die Konzentration hoch halten und dürfen die junge Magdeburger Truppe nicht ins Laufen kommen lassen“, bezeichnet Faciejew die SC-Reserve nicht von ungefähr als „wilde Truppe“.
Busabfahrt für alle SG-Fans ist morgen um 15 Uhr am Gymnasium. · kc
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