ACHIM/BADEN · Eigentlich geht es für Handball-Drittligist SG Achim/Baden morgen (19 Uhr) ja „nur“ zu einem Mitaufsteiger. Für Trainer Irek Faciejew ist die Partie bei der TS Großburgwedel jedoch eher eine Herkulesaufgabe denn ein Duell auf Augenhöhe.
„Das ist doch kein Aufsteiger im herkömmlichen Sinne. Nicht von ungefähr steht die Mannschaft nach den ersten beiden Spielen ja auch schon an der Tabellenspitze“, schnalzt Faciejew bei der Betrachtung des TS-Kaders förmlich mit der Zunge. Und geht sogar noch einen Schritt weiter: „Eigentlich ist das eine Zweitliga-Mannschaft. Daher kann es für uns auch nur darum gehen, dass wir uns dort so gut wie möglich verkaufen. Denn mit einem Sieg dürfte es vermutlich wohl eher nichts werden.“
Dass diese Aussagen kein Understatement sind, unterstreichen die ersten Ergebnisse des von Heidmar Felixson trainierten Teams. In der vergangenen Woche gelang nicht nur ein klarer Erfolg in Flensborg, sondern vor allem der klare Auftaktsieg über die hoch gehandelten Altenholzer ließ aufhorchen. Für Faciejew allerdings keine große Überraschung. Mit Mäzen Martin Kind, seines Zeichens Präsident des Fußball-Bundesligisten Hannover 96, im Hintergrund, konnte sich Großburgwedel einen beeindruckenden Kader zusammenstellen. Spieler wie Felixson, Pauzuolis, Lütt, Stelmokas, Bergmann und Schirmer waren jahrelang Leistungsträger in der 2. Bundesliga. „Die dürfen wir auf
„Das ist doch eine
keinen Fall ins Rollen kommen lassen. Daher ist extrem wichtig, dass wir an unsere starke Deckungsleistung aus der Partie in Springe anknüpfen. Denn ich gehe nicht davon aus, dass wir unterschätzt werden“, ist der SG-Coach überzeugt. Da passt es gut ins Bild, dass alle Akteure fit sind und Faciejew somit aus dem Vollen schöpfen kann. „Oberste Prämisse ist, dass wir zu keiner Phase der Partie abschalten. Das haben wir gegen Brandenburg gesehen. Denn in dieser Liga wird jeder Fehler sofort bestraft.“
Busabfahrt für alle SG-Fans ist um 16 Uhr am Achimer Gymnasium (Bergstraße). · kc
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