DAVERDEN (kc) · Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen vor dem mit Spannung erwarteten Derby in der Handball-Verbandsliga (So., 16.30 Uhr) zwischen dem TSV Daverden und der SG Achim/Baden II kaum sein. Während die Gastgeber personell aus dem Vollen schöpfen können, pfeift die SG-Reserve quasi aus dem letzten Loch.

Ist im Derby gegen die SG-Reserve gefordert: Daverdens Stefan Techentin.
„Die Verletztenmisere hat uns jetzt mal so richtig erwischt. Unter der Woche hatte ich gerade mal sieben von 17 Spielern beim Training. Ist doch klar, dass so eine vernünftige Vorbereitung nicht möglich war“, hätte sich Achim/Badens Florian Schacht natürlich andere Bedingungen für seine Rückkehr nach Daverden gewünscht. „Da spielt es auch keine Rolle, dass die Gastgeber mit mir ihren stärksten Spieler zu Saisonbeginn verloren haben“, gab „Schachti“ mit einem Schmunzeln zu verstehen. Die größten Sorgen bereitete ihm gestern die Position des Torhüters. Olaf Klenke befindet sich im Urlaub. Mirco Thalmann wird wegen Problemen an der Hand ebenfalls nicht spielen können. Zu allem Überfluss humpelte mit Andreas Dörries-Sobczak (Achillessehne) auch noch der dritte Torhüter nach dem letzten Training verletzt aus der Halle. „Sollte er auch nicht spielen können, habe ich ein ernstes Problem. Mal sehen, wen ich dann spielen lassen kann“, zeigte sich Schacht ratlos. Aber damit nicht genug der Sorgen. Auch Pascal Friemel und Jeldrick Buhrdorf fallen definitiv aus. Mehr als fraglich sind zudem die Einsätze von Arne Tonn, Dirk Schriefer und Timo Brüning. „Da in Daverden auch noch ohne Backe gespielt wird, spricht eigentlich alles für einen Erfolg der Gastgeber“, weist der SG-Coach Daverden klar die Favoritenrolle zu. Dennoch will er mit einer konsequenten Deckungsarbeit für eine Überraschung sorgen.
▪ „Erste und zweite
▪ Welle unterbinden“
ich auch froh, dass ich personell keine Probleme haben.“ Gleichwohl ist ihm bewusst, dass das alles andere als eine leichte Aufgabe wird. „Wichtig ist, dass wir die erste und zweite Welle auf jeden Fall unterbinden. Auch die Achse Hoppe, Elfers, Tonn und Schriefer dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen. Gelingt uns das, könnte es mit einem Sieg klappen“, erwartet Panitz gegen einen guten Gegner ein Duell auf Augenhöhe.
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