ACHIM/BADEN · Irek Faciejew fand gestern Abend schnell die Fassung zurück: „Es gibt solche Tage, an denen alle schlecht spielen.
Ich hoffe, dass wird uns nicht mehr in dieser Form passieren.“ Mit einer 24:34 (8:18)-Pleite beim SC Magdeburg II geriet die Drittliga-Partie der SG Achim/Baden zur einer dicken Enttäuschung. Und der Handball-Lehrer sah erst in den letzten 20 Minuten eine Mannschaft, die wenigstens kämpferisch überzeugte.
Davor hatte die Bundesliga-Reserve den Gast vollkommen beherrscht, ein 10:5 vorgelegt und die Partie beim 18:8 zur Pause fast schon entschieden. „Der SC-Keeper war in der ersten Halbzeit stark. Außerdem leisteten wir uns Fehler in der Abwehr und im Angriff, trafen viel zu oft die falschen Entscheidungen“, monierte Faciejew. Beim Umschalten fehlte in beiden Richtungen das Timing, die Achim/Badener waren immer einen Schritt zu spät. Bis auf 26:11 (40.) zogen die Bördestädter davon, erst dann erwachte bei der SG der Kampfgeist.
SG Achim/Baden: Blum, von Seelen - Block-Osmers (1), Dohrmann (4), Patzack (5), Katz (2), Freese (2), Denker (3/2), Schanthöfer (1), Schierenbeck (3), Baalke (3), Zschorlich, Meier, Xhafolli. · vde
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