ACHIM (vde) · Die Wunden der 24:35-Pleite von Neerstedt sind bei Oberligist SG Achim/Baden geleckt. „Das war ein Ausnahme-Zustand und wird uns in dieser Form sicher nicht noch einmal passieren“, hat Irek Faciejew die kollektive Auszeit seiner Mannschaft abgehakt.

Heute im SG-Tor gefordert: Arne von Seelen.
Im morgigen Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen (19 Uhr, Gymnasiumhalle) verspricht der Coach „einen komplett anderen Handball, wir werden zu alter Stärke zurück finden.“
Klar, dass der Spitzenreiter als Favorit ins Match geht, schließlich zieren die Gäste mit mageren zwei Pünktchen das Tabellenende – und die holten sie in eigener Halle. „Eine junge Truppe, die dennoch schon lange zusammenspielt“, charakteri
▪ auf den Beinen
siert Faciejew das Team. Zwar hat Neuenhaus/Uelsen in Dennis Leissink einen Mann in den Reihen, der schon in der Bundesliga und in der 2. Liga als Torschütze glänzte – aber der Spielertrainer des Letzten steht meist allein auf weiter Flur.
So legt Achim/Badens Coach sein Hauptaugenmerk auch schon auf die Partien an den Wochenenden darauf bei der HSG Wilhelmshaven und beim TV Bissendorf-Holte, der jüngst einen überraschenden 31:26-Erfolg gegen den TV Cloppenburg landete. Daher will er den immer noch angeschlagenen Patrick Denker, der zudem unter der Woche nicht trainierte, schonen. Zwar ist Niclas Schanthöfer wieder auf den Beinen, aber Malvin Patzack und Cord Katz fehlen. Während der Rückraum-Mann nach Rot in Neerstedt (Schiri beleidigt) für zwei Spiele gesperrt wurde, hat sich der Kapitän für den gleichen Zeitraum in den Urlaub verabschiedet. Auch Keeper Ole Prehn pausiert, Bastian Bormann und Arne von Seelen hüten das Tor.
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