ACHIM/BADEN (kc) · Nach dem 32:28 (18:11) über den TV Schiffdorf wollte Irek Faciejew, Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden, erst gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. „In der zweiten Hälfte haben wir eine katastrophale Vorstellung abgeliefert. Dabei hatten wir uns nach der klaren Führung zur Pause einiges vorgenommen, wollten den Vorsprung verdoppeln“, gab Faciejew zu verstehen.

Auch Tobias Freese gelang nicht alles.
Die Gründe für das desolate Auftreten nach der Pause waren für den SG-Trainer vielfältiger Natur. Zum einen vermisste er die nötige Aggressivität in der Deckung sowie die Rückwärtsbewegung. Darüber hinaus attestierte er seiner Mannschaft in der Offensive eine ideenlose Vorstellung. Aber auch sich selber nahm Faciejew nicht von der Kritik aus. „Sicherlich habe ich teilweise nicht immer richtig gewechselt, mitunter auch zu viel rotieren lassen“, verdeutlichte er. Außerdem gab er zu verstehen, dass „Spiele nach einer so klaren Führung immer auch Kopfsache sind. Und einige hatten die Partie wohl schon zur Pause abgehakt.“
Bereits zu Beginn der Begegnung offenbarte die SG gegen einen alles andere als überzeugenden Gast aus Schiffdorf einige Probleme. Nicht von ungefähr lag der TV dann auch bis zum 9:8 (16.) immer in Führung. Erst, als Faciejew mit Arne Zschorlich und Malvin Patzack einen neuen Mittelblock auf die Platte beorderte, änderte sich das Bild. Angetrieben von Zschorlich war die SG-Deckung endlich offensiver. Mit ihr steigerte sich auch Torhüter Arne von Seelen, gelangen leichte Ballgewinne. Nachdem Denker seine Farben beim 10:9 (18.) erstmals in Führung gebracht hatte, zog die SG zur Pause auf 18:11 davon.
Tore SG: Denker (10/5), Freese (6/1), Pansing (5), Schierenbeck (3), Patzack (3), Bock (2), Block-Osmers (1), Schanthöfer (1), Zschorlich (1).
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