ACHIM/BADEN · Die Saison in der dritten Liga – sie begann für die SG Achim/Baden erwartungsgemäß mit einer Niederlage. Allerdings konnte das Team von Trainer Irek Faciejew die Halle in Springe hoch erhobenen Hauptes verlassen. Schließlich hatte der Aufsteiger dem selbst ernannten Titelfavoriten beim 28:30 (14:14) alles abverlangt.
Für Faciejew jedoch kein Grund, um in Euphorie zu verfallen. „Natürlich haben wir gut gespielt. Doch letztlich haben wir verloren und
Irek Faciejew: „Wir
haben gut gespielt“
Dass der klare Favorit aus Springe nicht wie erhofft ins Spiel kam, lag in erster Linie an der starken Deckungsarbeit der SG. Großen Anteil daran hatte Tobias Freese, der im Mittelblock kaum zu überwinden war. Aber auch Torhüter Arne von Seelen hielt sein Team mit einigen guten Paraden immer wieder im Spiel. Dennoch setzten sich die Gastgeber beim 8:5 (13.) erstmals auf drei Tore ab. Für die SG jedoch kein Grund, um in Panik zu verfallen. Insbesondere Malvin Patzack übernahm in der Folgezeit die Verantwortung und sorgte mit einfachen Toren dafür, dass zur Pause beim 14:14 wieder alles offen war.
Auch nach der Pause vermochten sich die Gastgeber nie entscheidend abzusetzen. Faciejew: „Wir haben immer wieder geschickt das Tempo aus dem Spiel genommen und geduldig auf unsere Chancen gewartet.“ In der 40. Minute ging die SG beim 22:21 sogar erstmals in der zweiten Hälfte in Führung, ehe HF-Shooter Claus Karpstein vier Tore in Folge zum 25:21 gelangen. „Das war die Entscheidung. In so einem engen Spiel holt man vier Tore nicht so einfach auf“, verdeutlichte Faciejew. Zwar versuchte er es noch mit einem Keeper-Wechsel, doch auch Marco Blum konnte die 28:30-Niederlage letztlich nicht mehr verhindern. · kc
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