Aus Hannover berichtetBjörn Lakemann

© Foto: bjl
SG-Trainer Irek Faciejew (Mitte) nimmt in der hektischen Schlussphase noch einmal Einfluss auf seine Mannschaft. Doch das nützte nichts, setzte es eine bittere 26:27-Niederlage. ·
ACHIM/BADEN ·Auf der Anreise des Handball-Drittligisten SG Achim/Baden zum HSV Hannover war noch alles in Butter. Die DVD „Stirb langsam 4“ lief, doch nach der äußerst bitteren 26:27 (14:11)-Niederlage war die Stimmung natürlich auf dem Nullpunkt.
„Dabei haben wir echt geil gespielt. Aber ausgerechnet am Ende waren wir nicht clever genug“, haderte SG-Trainer Irek Faciejew mit heiserer Stimme. Linkshänder Patrick Denker, der im ersten Abschnitt wie aufgedreht gespielt hat, meinte: „Das war unsere beste Auswärtsleistung. Daher ist die Niederlage auch nicht verdient. Wir hätten mindestens einen Punkt mitnehmen müssen.“ Noch vor der Partie hatte HSV-Trainer Stephan Lux in Richtung Faciejew gescherzt, dass dieser ihm die kleinen Brötchen mitbringen solle, die der Pole im Vorfeld gebacken hatte.
Im Spiel ließ sich die SG auch vom 1:3 (4.) durch den 2,10 Meter langen Bastian Riedel nicht schocken, sondern stellte sein durchdachtes Passspiel gegen zuweilen hüftsteife HSV-Akteure unter Beweis. Denker traf per Doppelschlag zur 9:7-Führung (17.). Damit nicht genug: HSV-Protagonist Lukas Kraeft traf aus der Ferne das leere SG-Gehäuse nicht, das der starke Arne von Seelen (12/2 Paraden) kurz unbeobachtet gelassen hatte. Danach legte die SG ein 13:9 (28.) nach einem Schanthöfer-Gegenstoß vor. Krönung war der Kempa-Treffer von Block-Osmers unmittelbar vor der Pause zum 14:11.
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