Von Kai CaspersACHIM/BADEN · Die Niederlage gegen den TSV Altenholz – sie kam nicht überraschend. Überraschend war jedoch die Art und Weise, wie sich Handball-Drittligist SG Achim/Baden in dieser Partie präsentierte.

© Foto: häg
Nicht gerade zimperlich gehen die Altenholzer hier mit Florian Block-Osmers um. ·
Letztlich glich das 21:37 (11:16) fast schon einem spielerischen Offenbarungseid. Die Quittung ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Erstmals in dieser Saison rangiert die SG nun auf einem Abstiegsplatz. Und ausgerechnet in dieser Situation geht es am nächsten Wochenende zum Schicksalsspiel nach Flensborg.
Was sich dann aber nach der Pause abspielte – für die Partie in Flensborg verheißt es nichts Gutes. Denn im Gegensatz zu den vergangenen Heimspielen, wie zum Beispiel gegen Oranienburg oder Tarp, war nahezu kein Aufbäumen zu erkennen. Es hatte fast den Anschein, als würden sich die Gastgeber willenlos in ihr Schicksal ergeben. Auch die in der ersten Hälfte noch funktionierende Deckung glich nun einem totalen Torso. Immer wieder spazierten die Altenholzer nahezu mühelos durch die SG-Reihen und feierten letztlich einen selbst in der Höhe verdienten Kantersieg.
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