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„Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken verlassen“ / Manager Christoph Göx über den Abstiegskampf / Kühn am Sonnabend dabei

Manager Christoph Göx über den Abstiegskampf / Kühn am Sonnabend dabei

„Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken verlassen“

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Rotenburg - Von Mareike Ludwig - Der Abstand auf den ersten Abstiegsrang beträgt mittlerweile nur noch zwei Punkte! Für die Bundesliga-Basketballerinnen der BG ’89 Avides Hurricanes kommt es daher am Sonnabend in Scheeßel gegen den amtierenden Deutschen Meister TSV Wasserburg zum „Alles-oder-Nichts-Spiel“.

© Foto: Freese

Christoph Göx, Manager der Hurricanes, glaubt fest an den Klassenerhalt.

Das Pikante dabei, ausgerechnet gegen ihren Ex-Club wird Katharina Kühn, die diese Woche bei den Hurricanes zugesagt hat, erstmals im Dress der Wümme-Städterinnen auflaufen. Manager Christoph Göx bezieht im Interview Stellung zur derzeit brenzligen Situation.

Herr Göx, Ihre Mannschaft hat nach dem furiosen Saisonauftakt zuletzt sieben Niederlagen in Folge kassiert. Wie ist die Stimmung unter den Spielerinnen?

Christoph Göx:Natürlich leidet das Selbstvertrauen darunter. Es ist meiner Meinung nach ganz normal, dass man sich während so einer Durststrecke hinterfragt. Die Mädels sind aber trotzdem locker, denn wir werden den Kampf gemeinsam bestreiten.

Kommt es am Wochenende zum „Alles-oder-Nichts-Spiel“ gegen den TSV Wasserburg? Denn wenn die Hurricanes verlieren und die ChemCats Chemnitz gleichzeitig gewinnen, ist der Zwei-Punkte-Vorsprung futsch, und Ihre Mannschaft findet sich erstmals in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz wieder.

Göx:Nein, ist es für uns noch nicht. Wir wollen natürlich unbedingt gegen den TSV Wasserburg gewinnen, damit es am letzten Spieltag gegen die ChemCats Chemnitz nicht zu solch einem „Alles-oder-Nichts-Spiel“ kommt. Wir wussten von Anfang an, dass wir nur um den Klassenerhalt spielen werden. Außerdem muss Chemnitz auch erstmal gegen den TV Saarlouis gewinnen.

Wie kann der Abstieg verhindert werden?

Göx:Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken verlassen und an uns glauben. Wir können das Geschehene nicht rückgängig machen und blicken daher optimistisch nach vorne und schlagen am Wochenende Wasserburg.

Was stimmt Sie da so optimistisch?

Göx:Wir spielen in der Großen Halle in Scheeßel – dort sind wir ungeschlagen. Zudem weiß ich, dass wir ein sehr gutes Team sind und jede Mannschaft in der Liga schlagen können. Wir müssen nur endlich wieder unsere Stärke in der Offense abrufen.

Da dürfte die Zusage von Katharina Kühn, die zuletzt für den TSV Wasserburg auflief, gelegen kommen.

Göx:Ich freue mich wirklich sehr, dass sie uns ab sofort unterstützt. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, dass sie Lust hat, bei uns zu spielen.

Mit 1,93 Meter zählt die 31-Jährige zu den größten Centerspielerin der Liga. Genau die richtige Spielerin, um dem jungen Team im Abstiegskampf zu helfen?

Göx:Wir dürfen keine Weltwunder von ihr erwarten, aber sie ist sehr erfahren. Katharina kann den jungen Spielerinnen Selbstvertrauen geben. Man hat im Training gemerkt, dass sie das Basketballspielen nicht verlernt hat. Zudem bekommen die anderen Leistungsträgerin durch ihre Präsenz auch mal eine Pause.

Warum haben Sie in der Winterpause keine weiteren Verstärkungen geholt?

Göx:Weil uns keine verfügbare Spielerin weitergeholfen hätte. Wir bräuchten noch eine erfahrene und vor allem große Centerspielerin. Danach haben wir uns auch umgeschaut, aber der Markt schwankt zwischen nicht gut genug und unbezahlbar.

Ist Ihr Etat für die Erste Liga auf Dauer gesehen zu klein?

Göx:Langfristig gesehen auf jeden Fall. Wir sind aber noch ganz am Anfang. Für unseren derzeit kleinen Etat haben wir wirklich ein sehr gutes Team zusammengestellt.

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