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Thomas Friauf ist jetzt ein Heeslinger

Ehemaliger RSV-Stürmer ab sofort spielberechtigt / Müller: „Er hat bei uns keinen Vertrag“

Thomas Friauf ist jetzt ein Heeslinger

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Rotenburg - Am Ende ging alles ganz schnell: Thomas Friauf, in der Hinserie noch in Diensten des Fußball-Oberligisten Rotenburger SV, ist auf der Suche nach einem neuen Verein nur wenige Kilometer entfernt fündig geworden.

Thomas Friauf, ehemaliger RSV-Spieler, stürmt ab sofort für den TuS Heeslingen. ·

© Foto: Freese

Thomas Friauf, ehemaliger RSV-Spieler, stürmt ab sofort für den TuS Heeslingen. ·

Der 24-jährige Stürmer schnürt seine Fußballschuhe ab sofort für den Kreisrivalen TuS Heeslingen. Dies bestätigte Heeslingens Manager Manfred Müller gegenüber dieser Zeitung: „Die Initiative kam von ihm selbst, da wir uns im Winter eigentlich nicht verstärken wollten. Er war dann zwei Mal bei uns beim Probetraining. Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht, was er für einen guten Eindruck gemacht hat. Bis zum Saisonende gehört er jetzt zu unserem Kader.“

Wie es danach mit Friauf weitergeht, ließ Müller indes noch offen. „Wir müssen schauen, ob er in unsere Mannschaft passt. Er wird auf jeden Fall seine Chance bekommen“, sagt Müller. Friauf selbst zeigt sich erleichtert, dass er nun in Heeslingen auf Torejagd gehen darf. „Ich hatte überlegt, bis zum Saisonende gar keinen Fußball mehr zu spielen. Es war für mich enttäuschend, wie ich in Rotenburg abgespeist wurde. Sicherlich bin ich kein leichter Spieler und tanze auch mal aus der Reihe, aber die Art und Weise war trotzdem nicht in Ordnung“, bedauert der 24-Jährige die Umstände seines RSV-Abgangs.

Daher ist der Angreifer froh, dass er beim TuS Heeslingen die Möglichkeit bekommen hat, sich dort fit zu halten. „Thomas hat bei uns keinen Vertrag, sondern nur eine Spielerlaubnis. Wir bezahlen ihm bis zum Saisonende nur eine geringe Aufwandsentschädigung“, erklärt Müller. Die braucht Friauf auch sicherlich, denn momentan wohnt er wieder bei seinen Eltern in Malliß bei Ludwigslust, um von dort aus bis zu fünf Mal wöchentlich zum Training oder Spiel nach Heeslingen zu pendeln. „Eine Strecke sind 170 Kilometer. Für eine Trainingseinheit bin ich etwa sechs Stunden unterwegs. Ich hoffe, dass ich bald eine Wohnung und einen Job in der näheren Umgebung finde“, sagt Friauf. · ml

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