Rotenburg - Von Matthias FreeseKeine Experimente! Mit zwei Rückkehrern gehen die personell ausgedünnten Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV in die Rückrunde. Thorsten Bruns, der zweite Vorsitzende des Wümme-Clubs, verkündete sichtlich erfreut die Verpflichtung von Malte Ohrenburg von Bezirksligist TuS Heeslingen II und von Keeper Torben Stradtmann (zuletzt bei der SG Fulde in der 1. Kreisklasse). Dafür verabschiedet sich allerdings mit Tim Rogas die letztjährige Stammkraft im Kasten.

© ksy
Steigt beim RSV aus: Tim Rogas.
„Zeitliche Gründe“ nennt Rogas für seinen Ausstieg, den er selbst forciert hatte. „Ich kann nicht häufiger als zwei Mal die Woche trainieren – dann muss man mit 34 Jahren auch ehrlich sein und lieber aufhören, bevor man am Wochenende nur auf der Bank sitzt, die langen Fahrten mitmacht und nur lecker Bratwurst gegessen hat“, sagt der Achimer, der aber noch keinen neuen Club hat.
Da Rogas den RSV nicht im Regen stehenlassen wollte, hatte er sich bewusst noch so lange zur Verfügung gestellt, bis der Club nun fündig wurde. Nachfolger Torben Stradtmann spielte bereits unter Frank Stresing in der Niedersachsenliga und unter Hartmut Schwolow in der Oberliga für den RSV. „Wenn man mal Oberliga gespielt hat, möchte man es wieder machen. Ich möchte erneut die Herausforderung suchen. Und wenn man solch eine Chance bekommt, sollte man sie ergreifen. Wer weiß, ob sich so etwas wieder ergibt“, erklärt der 25-Jährige, der nach seiner RSV-Zeit zwei Jahre mit dem TuS Celle FC auf Bezirksebene gespielt hatte.
Nach dem Hallenturnier in Rotenburg vor zwei Wochen vermittelte Klaas Rathjen den Kontakt zu Thorsten Bruns. Auch beim Liga-Rivalen TSV Ottersberg hatte Stradtmann kürzlich mittrainiert. Beim RSV nimmt er nun den Kampf mit Henner Lohmann um die Nummer eins im Kasten auf. „Ich werde mich in der Vorbereitung reinhängen und alles geben“, verspricht Stradtmann, der die Freigabe erhält.
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