Rotenburg - Dimitri Peters ist seinem Traum von der Olympia-Qualifikation wieder ein Stück näher gekommen. Der Judoka des TuS Rotenburg gewann den Word Cup in Tiflis (Georgien) gegen den Georgier Soso Mskhaladze nach einer Ippon-Wertung.

© ksy
Für den Judoka Dimitri Peters ist die Olympia-Teilnahme immer wahrscheinlicher.
„Ich hatte vorher noch nie gegen ihn gekämpft. Daher habe ich ihn zunächst auf Abstand gehalten, um zu schauen, wie seine Taktik aussieht. Am Ende konnte ich ihn an zu Boden bringen“, erzählt Dimitri Peters, für den es etwas Besonderes war, in Georgien zu kämpfen. „Die Osteuropäer sind sehr gute Judoka. Besonders de Georgier haben starke Leute in ihren Reihen.“
In den drei Vorrundenkämpfen setzte er sich gegen den Ukrainer Raznik Tonoyan, Sidi Mohamed Aouidate (Marokko) und Elmar Gazimov aus Aserbaidschan durch. Im Halbfinale stand ihm der Georgier Irakli Koblianidze gegenüber. Den Kampf entschied Peters nach einer Ippon-Wertung für sich.
„Dimitri Peters hat für seinen Sieg 100 Wertungspunkte bekommen. Damit ist seine Chance für Olympia gestiegen, da Benjamin Behrla in Tiflis keine Punkte erhalten hat“, erklärt Birgit Arendt. Die Pressesprecherin des Deutschen Judo-Bundes ergänzt: „Ende Mai wird der Deutsche Olympische Sportbund die Nominierungen für London bekannt geben.“
Sein Heimtrainer Volker Mitschke zeigte sich von dem Sieg erfreut: „Sven Loll (Peters‘ Landestrainer) hat mir sofort eine Email mit den Ergebnissen geschrieben.“ · ml
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