Kreis-Rotenburg - Von Kai CaspersACHIM/BADEN · Irek Faciejew, Trainer des Handball-Drittligisten SG Achim/Baden, ist spätestens nach der 31:38 (17:17)-Niederlage gegen die HSG Tarp/Wanderup um eine Erkenntnis reicher. Spielerisch kann seine Mannschaft auch den Top-Teams der 3. Liga Paroli bieten – allerdings nicht über die gesamte Spielzeit. Dafür ist der Kader aktuell einfach zu dünn besetzt.

© Foto: häg
Kommt immer besser in Fahrt: Florian Doormann. ·
Doch genau da könnte in nächster Zeit das Problem liegen. Dessen ist sich auch Faciejew bewusst. „Sollte sich an unserer personellen Situation in naher Zukunft nichts ändern, müssen wir uns etwas einfallen lassen“, denkt der SG-Coach an etwaige Anleihen in der zweiten Mannschaft.
Die Euphorie ob des Ausgleichstreffers kurz vor der Pause – sie war allerdings zu Beginn der zweiten Hälfte schnell wieder verflogen. Denn binnen zehn Minuten stellten die Gäste mit einem Zwischenspurt zum 20:25 (41.) die Weichen auf Sieg. Zwar hatte die SG in den vergangenen beiden Spielen einen derartigen Rückstand sogar noch aufholen können, doch das waren auch keine Gegner vom Kaliber der HSG. Obwohl Gästecoach Nielsen seinem Toptorschützen Mario Petersen eine längere Pause gönnte, hatte der Favorit nun alles im Griff und steuerte einem klaren Sieg entgegen. Dass der am Ende um einige Tore zu hoch ausfiel – es tat der Laune von SG-Coach Irek Faciejew keinen Abbruch. „Ich denke, dass wir uns gut verkauft haben und definitiv nicht untergegangen sind. Daher bin ich auch nicht unzufrieden.“
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