Rotenburg - Von Matthias FreeseDas verlangt geradezu nach einer Wiederholung: Kompakt, fair und rundum gut anzuschauen – das war der Wümme-Cup, den die Fußballer des Rotenburger SV gestern in der Pestalozzihalle ausrichteten. Die Oberliga-Kicker um Stürmer Güven Ayik dominierten den wiederbelebten Kick unterm Hallendach und bezwangen den Kreisligisten TV Stemmen im Finale mit 5:3. Damit blieb auch die Siegprämie in Höhe von 300 Euro in Rotenburg.

© Foto: Freese
Auch wenn Tim Ebersbach (hinten) sowie Christoph Drewes hier am Boden liegen – Drilon Demaku stört Douglas Grun erfolgreich, und der RSV gewann das Finale gegen Stemmen.
„Es hat Spaß gemacht – und wichtig war, dass sich keiner verletzt hat“, fasste RSV-Innenverteidiger Christoph Drewes den kurzweiligen Kick, der nach dreieinhalb Stunden beendet war, zusammen. Sein Team hatte in der Vorrunde nach einem 7:2 gegen RW Scheeßel aus der 1. Kreisklasse eigentlich nur mit dem SV Fortuna Rotenburg kurzzeitig Probleme. Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 durch den Underdog aus der 2. Kreisklasse setzte sich der Oberligist aber mit 5:3 durch. Das Besondere an diesem Vergleich mit dem Stadtrivalen: Erstmals in der Rotenburger Fußballgeschichte trafen die Erstvertretungen beider Clubs aufeinander.
Platz drei belegte übrigens der VfL Visselhövede nach einem Sieg im Elfmeterschießen gegen den TuS Westerholz. Etwas hinter den Erwartungen blieben die RSV-All-Stars mit Keeper Torben Stradtmann, Ugur Saatci, Kai Jager, Ole Bruns, Oliver Dittmer, Nils Pohlner und Klaas Rathjen zurück. Unter den Augen von Ex-Coach Frank Stresing mussten sie sich erst mit kurzfristigen Absagen und dann auch mit Rang sieben vor Fortuna anfreunden. Platz fünf belegte letztlich Scheeßel vor der RSV-Reserve aus der Bezirksliga.
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