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„Bleibe lieber auf der Bank, wenn es ohne mich läuft“

Malte Fresen meldet sich bescheiden, aber überzeugend zurück

„Bleibe lieber auf der Bank, wenn es ohne mich läuft“

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Rotenburg - Von Mareike LudwigSeit dem letzten Spieltag strahlt er wieder bis über beide Ohren. Mit acht Treffern und keinem einzigen Fehlwurf meldete sich Malte Fresen nach zuletzt schwankenden Leistungen in der Landesliga zurück. Der Handballer des TuS Rotenburg hatte damit erheblichen Anteil am 30:21-Erfolg gegen den VfL Fredenbeck III.

Wusste mit seiner guten Vorstellung zu gefallen: Der Rotenburger Malte Fresen steuerte zum 30:21-Erfolg acht Treffer bei. ·

© Foto: Hoppe

Wusste mit seiner guten Vorstellung zu gefallen: Der Rotenburger Malte Fresen steuerte zum 30:21-Erfolg acht Treffer bei. ·

Während er die ersten 15 Minuten der Partie noch auf der Auswechselbank Platz nehmen musste, drehte Fresen nach seiner Einwechslung auf dem Spielfeld richtig auf. Egal, aus welchem Winkel und von welcher Position – der Ball zappelte jedes Mal im Netz. „Natürlich hatte ich bei einigen Toren auch etwas Dusel. Dennoch haben wir als Mannschaft gut zusammengespielt, und alle Jungs waren wirklich konzentriert bei der Sache“, sagt Fresen bescheiden und fügt hinzu: „Ich hatte das Glück, dass meine ersten Würfe sofort im Tor waren, dadurch habe ich Selbstvertrauen getankt. Natürlich traut man sich danach mehr zu.“

Seit seiner Fußverletzung vor einem Jahr ist der Rotenburger noch nicht wieder richtig in Tritt gekommen. „Dafür freue ich mich jetzt natürlich umso mehr, dass es endlich wieder geklappt hat“, gesteht der 24-Jährige, der nun nach Möglichkeit an diese gute Leistung anknüpfen möchte. „Ich habe dadurch auf jeden Fall an Selbstvertrauen dazugewonnen. Das habe ich besonders daran gemerkt, dass ich mir gegen Fredenbeck viel mehr zugetraut habe als sonst.“

Auch sein Trainer hat die deutliche Steigerung seines Schützlings gefreut. „Bei Malte hat wirklich alles geklappt. Er hat sich richtig in Laune gespielt“, so Götz Siegmeyer. Und er ergänzt: „Endlich hat man auch wieder die Tore gesehen, die man von ihm von früher gewohnt ist.“

Dass der 24-Jährige seinen einstigen Stammplatz auf Rechtsaußen an Max Jabin verloren hat, stört ihn indes nicht. „Max ist auf dieser Position unangefochten unsere Nummer eins. Ich bleibe lieber auf der Bank, wenn es bei uns gut läuft.“ Und auch auf Linksaußen hat Fresen mit Tjark Dreyer starke Konkurrenz vor der Nase. „Tjark hat zuletzt wirklich gute Spiele gezeigt. Damit ist er auch zu Recht bei uns gesetzt. Wir pushen uns alle gegenseitig und sind in meinen Augen keine Konkurrenten“, betont der Student.

Sein Coach zeigt sich besonders darüber erfreut, dass er mit Fresen einen so verständnisvollen Spieler im Team hat: „Malte sieht es sehr mannschaftsdienlich und gönnt den anderen Jungs die Tore. Er ist mittlerweile zu einem Führungsspieler herangewachsen und übernimmt immer mehr Verantwortung.“

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