Lübbecke - Engagiert, lauffreudig und aggressiv – so sollen die Spieler des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke ins heutige OWL-Derby gegen den TBV Lemgo gehen. „Daran haben wir im Training gearbeitet“, verriet Trainer Markus Baur und hofft, dass seine Schützlinge das Trainierte heute ab 15 Uhr beim ersten Heimspiel des Jahres in die Tat umsetzen.

© Foto: Pollex
Nichts nehmen lassen: Malte Schröder, zuletzt fehlender Rückraumspieler, und Co. sollen den TBV heute mehr unter Druck setzen als im Hinspiel. ·
Der Hinspiel-Stachel – damals verlor der TuS 25:27 – sitze nicht tief, so Baur. „Das ist aus den Köpfen.“ Der Ex-Lemgoer kann sich nicht vorstellen, dass einer seiner Lübbecker Spieler „noch Gedanken daran verschwendet, da es schon einige Monate her ist“.
Er erinnere sich an ein gutes Spiel, aber auch an zu viele vergebene Chancen zwischen der 42. und der 49. Minute. „Das war dann ausschlaggebend“, so Bauer, der erwartet, dass so eine schwache Phase heute nicht aufkommt. Aus dem Vollen schöpfen kann der Trainer heute aller Wahrscheinlichkeit nach beim Personal.
Wenn all diese Anforderungen in die Tat umgesetzt werden, „haben wir eine sehr gute Chance, gegen den TBV Lemgo zu bestehen“. Der TBV spiele seit zehn Jahren in einer anderen Liga. Baur: „Wir sind gut unterwegs.“ „Wir sind da angelangt, wo wir hinwollten“, festigt Teammanager Zlatko Feric die Aussage. Den Derby-Charakter der heutigen Partie habe nicht zu weiteren Trainingseinheiten geführt, so Baur. „Es ist kein Derby wie gegen Minden, aber wir wollen trotzdem gewinnen“, blickt Feric auf die Begegnung, die live im Fernsehen übertragen wird. · kap
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