Debütantin Florida sorgt für Überraschung

Vovcenko feiert gleich drei Siege

Hatte allen Grund zur Freude: Pavel Vovcenko.

Verden - Die Rennpferde von Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) kommen immer besser in Schwung. Beim Renntag in Hannover-Langenhagen feierte der Trainer gleich drei Siege mit den Stuten Florida und Wameera sowie dem Halbblutwallach Geladi. Fast hätte es auch einen Sieg für den Stall Moorbock (Armsen) gegeben, doch Dark Forrest musste sich knapp geschlagen mit Platz zwei begnügen.

Die Dreierserie für Vovcenko begann mit dem für viele überraschenden Sieg der Debütantin Florida. Die dreijährige Stute war in einem Rennen über 1600 Meter als 192:10-Außenseiterin an den Start gegangen. Jockey Jozef Bojko strebte mit der Stute gleich nach dem Start an die Spitze des zehnköpfigen Feldes und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. 200 Meter vor dem Zielpfosten schienen Florida ein wenig die Kräfte zu verlassen, doch Bojko gab noch einmal Gas und hatte im Ziel einen „Kopf“ Vorsprung vor Voodoo mit Rene Piechulek und der Favoritin Restless Mind mit Martin Seidl. Der zweite Vovcenko-Sieger in Hannover war der siebenjährige Halbblüter Geladi, der im vergangenen Jahr noch im Stall von Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem) gestanden hatte. In einem Ausgleich IV über 1600 Meter zeigte Geladi, dass er für solch eine Aufgabe immer gut genug ist. Mit dem Inder Bayarsaikhan Ganbat im Sattel lag Geladi lange Zeit im hinteren Drittel des 13-köpfigen Feldes. Erst auf den letzten 200 Metern hatte Geladi eine freie Passage gefunden und gewann dann mit viel Speed mit einer dreiviertel Länge Vorsprung vor Novacovic mit Jozef Bojko und Winola mit Stephen Hellyn. Sieg Nummer drei für Vovcenko folgte zum Abschluss des Renntages mit der vierjährigen Adlerflug-Tochter Wameera, die sich im Besitz des hiesigen Galoppclub Allertal befindet. Mit Jozef Bojko im Sattel gewann die Stute einen Ausgleich III über 2200 Meter denkbar knapp mit einer „Nase“ Vorsprung vor Donau mit Bayarsaikhan Ganbat und Glam Rock mit Filip Minarek. Auch Wameera wurde von Jozef Bojko erst spät in die Entscheidung geworfen, fing dann aber noch Donau knapp ab, was mit bloßem Auge nicht zu erkennen war, sondern erst durch das Zielfoto bestätigt wurde. Es war der erste Sieg überhaupt der vierjährigen Stute auf der Rennbahn, doch sollte es nach dieser Leistung nicht der letzte gewesen sein.

In einem weiteren Ausgleich III, jedoch über 1750 Meter, hätte es beinahe einen Erfolg für den vierjährigen Wallach Dark Forrest gegeben. Der Wallach des Stalles Moorbock, der von Toni Potters (Großenkneten) trainiert wird und der von Filip Minarek geritten wurde, lieferte sich nach langer Führung einen spannenden Endkampf mit der Stute Words of Love. Am Ende musste sich Dark Forrest, der sich gegenüber seinem ersten Start in Mülheim deutlich verbessert vorstellte, um eine dreiviertel Länge geschlagen geben und wurde Zweiter. 

jho

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