Marco Wahlers vermisst gegen Bornreihe die nötige Einstellung

FC Verden 04 werden deutlich die Grenzen aufgezeigt – 2:6

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Mit diesem Kopfball leitete Marco Wahlers die Verdener Führung durch Steen Burford gegen Bornreihe ein. 

Verden - Von Kai Caspers. Ziemlich bedient stemmte Marco Wahlers seine Arme in die Hüften und blickte in Anbetracht der 2:6 (1:4)-Pleite gegen den SV BW Bornreihe mit dem Kopf nach unten auf den Rasen. Und der sah im Gegensatz zum Trainer des Fußball-Landesligisten FC Verden 04 ziemlich gut aus. Viel zu gut für eine Mannschaft, die längst noch nicht gesichert ist. Das brachte Wahlers dann auch zum Ausdruck: „Mir hat heute eindeutig die Einstellung gefehlt. Auch wenn bei uns einige Spieler gefehlt haben und Bornreihe nicht von ungefähr da oben steht, muss man sich anders verkaufen. Darüber müssen wir reden.“

Dabei hatten die Verdener zunächst alle Trümpfe in der Hand. Zwar zeigte der Tabellenzweite aus Bornreihe das deutlich gefälligere Spiel und ließ Ball und Gegner laufen, doch gejubelt wurde zunächst auf Seiten des FC. War SV-Keeper Augsburg nach einem Eckball beim Kopfball von Marco Wahlers noch zur Stelle, landete das Leder im Anschluss genau vor den Füßen von Steen Burford und der hatte keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz ins leere Tor zu schieben – 1:0 (12.). Doch anstatt den Schwung zu nutzen, leisteten sich die Gastgeber in der Folge einen Ballverlust nach dem anderen. Weder Alexander Arnhold noch Jonathan Schmude vermochten auch nur ansatzweise Struktur ins Verdener Aufbauspiel zu bringen. Nicht von ungefähr ließ der verdiente Ausgleich dann auch nicht lange auf sich warten. Ebenfalls nach einer Ecke traf Bähr zum 1:1 (19.). Wahlers: „Da haben wir einfach gepennt. Das Tor darf so nicht fallen.“ Aber es ging noch schlimmer. Der nächste Aussetzer in der Verdener Hintermannschaft führte zum 1:2 (34.) durch Lütjen, ehe Mirco Temp bei einem Klärungsversuch noch ein Eigentor zum 1:3 (39.) unterlief. Kurz vor der Pause dann sogar das 1:4 (45.), als der agile Joscha Stern Verdens gutem Keeper Stefan Wöhlke nach einem Konter keine Abwehrmöglichkeit ließ.

In der Kabine musste Wahlers dann scheinbar die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft zeigte eine ganz andere Körpersprache. Als Andre Zerbst dann sofort auf 2:4 (47.) verkürzte, hatte auch Wahlers wieder Hoffnung. „Machen wir danach das 3:4, hätte es noch einmal eng werden können.“ Aber daraus wurde nichts, da die Gäste aus Bornreihe wieder etwas mehr ins Spiel investierten. Die Entscheidung dann in der 78. Minute. Hatte Wöhlke bis dahin eine gute Leistung gezeigt, segelte Verdens Keeper nach einer Ecke am Ball vorbei und ermöglichte Heineke damit das 2:5. Erneut Heineke war nur drei Minuten später schon wieder erfolgreich und traf zum 2:6-Endstand. Aber damit nicht genug der Leiden: Zu allem Überfluss kassierte Mirco Temp in der 89. Minute seine fünfte Gelbe Karte und wird im nächsten Spiel fehlen.

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