Daverdens 35:24-Erfolg über Stedingen beseitigt die letzten Zweifel

Verbandsliga-Aufstieg ist perfekt

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Nach dem ungefährdeten 35:24-Erfolg über Stedingen gab es auf Seiten des TSV Daverden kein Halten mehr. Schon in der Halle wurden die ersten Jubelgesänge nach dem vorzeitigen Aufstieg in die Handball-Verbandsliga angestimmt. Logisch, dass sich das Team von Thomas Panitz (links) damit nicht zufrieden gab.

Daverden - Von Kai Caspers. Auch wenn Thomas Panitz im Vorfeld der Partie gegen die HSG Stedingen nicht am Sieg gezweifelt hatte, war der Trainer des Handball-Landesligisten TSV Daverden nach dem 35:24 (16:10)-Erfolg und dem damit verbundenen vorzeitigen Aufstieg in die Verbandsliga etwas sprachlos. Aber nur für einen kurzen Moment. Dann brach es auch aus ihm heraus und er stimmte in die ausgelassene Jubelstimmung mit ein.

„Ich kann vor der Mannschaft nur den Hut ziehen. Sie hat einfach eine starke und vor allen Dingen konstante Saison gespielt. Daher macht es auch unheimlich viel Spaß mit diesen jungen Spielern zu arbeiten, zumal das fast alles Daverdener Jungs sind“, war Panitz im Anschluss voll des Lobes.

Die Partie gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Stedingen – sie konnte Daverdens Trainer indes nur bedingt zufrieden stellen. „Natürlich war der Sieg ungefährdet. Aber vor allem die Anzahl der Gegentore hat mir nicht gefallen. Zudem habe ich über die gesamte Dauer die nötige Sannung vermisst“, gab Panitz zu Protokoll. Allerdings war ihm das letztlich dann auch völlig egal. „Wir mussten hier heute keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern das Spiel einfach nur als Sieger beenden. Und das ist uns ja auch ganz gut gelungen“, verdeutlichte Daverdens Coach mit einem Blick auf die Anzeigentafel.

Im Spiel hatten die Stedinger nicht nur den ersten Treffer markiert, sondern auch noch zum 3:3 (7.) ausgeglichen. „Das muss besser werden. Aber das wird es auch“, war Panitz schon zu diesem frühen Zeitpunkt sicher. Und er sollte Recht behalten. In der Folge drückte sein Team mal etwas aufs Tempo und nach einer schönen Einzelleistung von Marin Wrede hatten die Gastgeber mit dem 8:3 (12.) bereits für klare Verhältnisse gesorgt. Zwar mühten sich die Gäste im weiteren Verlauf nach Kräften, doch ernsthaft gefährden vermochten sie die Daverdener nicht. Schon zur Pause war mit dem 16:10 alles klar und spätestens nach dem 24:14 (43.) hätten auch auf der Tribüne die Aufstiegsfeiern beginnen können. Doch irgendwie fehlte es dem Publikum scheinbar am nötigen Elan in Anbetracht der klaren Kräfteverhältnisse zugunsten ihres Teams auf dem Parkett. Eine Minute vor dem Ende war es dann aber doch soweit, kam endlich Stimmung auf. Und das war für Torhüter Michael Mischok, der die Daverdener verlassen wird, Motivation genug, um einen Gegenstoß gekonnt zu parieren.

Tore TSV Daverden: Marin Wrede (8/6), Bodenstab (6), Wünsch (5), Marcel Wrede (4), Wilkens (4), Tielitz (5), Gätjen (2), Zeidler (1).

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