Abstieg aus der Oberliga am Mittwoch gegen Hannover besiegelt / „Ein Spiegelbild“

1:3 – TB Uphusen trägt Trauer

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Während Sedat Yücel (hinten) an seinen Stutzen nestelte, ging der Blick von Enes Acarbey völlig ins Leere. Nach dem 1:3 gegen Armina Hannover, das den Abstieg in die Landesliga besiegelte, herrschte beim TB Uphusen Schockstarre. 

Uphusen - Von Ulf von der Eltz. Aus und vorbei! Durch die 1:3 (1:1)-Heimpleite am Mittwochabend im Schicksalsspiel gegen Arminia Hannover ist der Abstieg aus der Fußball-Oberliga für den TB Uphusen endgültig besiegelt – eine Schockstarre legte sich über den Arenkamp.

„Ein Spiegelbild der kompletten Saison. Wir haben uns durch dicke Fehler einmal mehr selbst bestraft. Wir sind nicht erst heute abgestiegen. Wenn man nach 30 Spielen auf einem Abstiegsplatz steht, hat das schon seinen Grund“, wirkte Trainer Dennis Offermann direkt nach dem Match einigermaßen gefasst. In ihm dürfte tiefes Entsetzen geherrscht haben – wie bei seinen Akteuren. Kapitän Benjamin Titz stellvertretend: „So kurz nach dem Aus kann ich noch nichts sagen.“ Trotz aller Trauer wagte Offermann eine winzig kleine Kampfansage: „In der Landesliga direkt wieder anzugreifen, muss eigentlich unser Ziel sein – mit dem jungen Trainerteam und den bisherigen guten Neuverpflichtungen.“

Auch eine Riesen-Portion Pech begleitete die Blau-Weißen auf dem Weg aus dem NFV-Oberhaus: Schon nach 35 Minuten waren die Uphuser durch Verletzungen von Mittelfeld-Mann Kerem Sahan und Innenverteidiger Bülent Kaksi auf wichtigen Positionen geschwächt. Und als auch noch Aktivposten Stefan Denker mit Knöchelverletzung vom Platz musste (66.) und Dennis Spitzer mit Rückenproblemen raus ging, waren die Uphuser ab Minute 74 nur noch zu zehnt.

Dabei hatte alles prima begonnen: Die Gastgeber gingen sofort mutig in die Zweikämpfe und belohnten sich: Denker nutzte nach Yücel-Ecke einen Patzer von Keeper Fielsch zum 1:0 (12.). Hätte Enes Acarby nach Musterpass von Bekim Murati den Kasten nicht um Zentimeter verfehlt (15.), wäre der TBU so richtig auf die Siegerstraße eingebogen. Dass es letztlich in eine Sackgasse mündete, lag auch am überraschenden 1:1 durch Mohamad Saade (22.), der nach Ballverlust die Unordnung nutzte.

Im zweiten Abschnitt lief dann bei Uphusen nichts mehr zusammen, die frühen Verluste der Aktivposten nagten doch am Team. Arminia warf die körperliche Robustheit in die Waagschale und spielte eiskalt seinen Stiefel runter. Mit dem 1:2, als Keeper Leon-Paul Seeger einen Flatterball von Wagner nach vorne abwehrte und Lukac im zweiten Versuch erfolgreich abstaubte, war das Kapitel Oberliga praktisch zugeschlagen. In Unterzahl kassierte die Heimelf noch das 1:3 durch Lukac nach Fehler von Andreas Radke. „Die Mannschaft hat sich bis zum Schluss nicht hängen lassen, gegen die starke Arminia war nichts mehr drin“, so Offermanns Resümee.

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