Fußball-Oberligist rutscht nach 1:2 gegen Northeim tiefer in den Tabellenkeller

TB Uphusen: Die Landesliga rückt jetzt immer näher

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Keine Chance in dieser Szene für Uphusens Stefan Denker, vor Northeims Keeper Jannik Strüber an den Ball zu kommen. Zwar konnte er den Schlussmann einmal überwinden, doch am Ende siegten die Gäste mit 2:1.

Uphusen - Von Frank von Staden. Gekämpft, gehofft – und doch wieder verloren: Der TB Uphusen taumelt ganz langsam Richtung Fußball-Landesliga. So musste sich das Team von Coach Dennis Offermann trotz eines unbändigen Willens und auch einigen guten Torchancen auf eigenem Platz Eintracht Northeim mit 1:2 (1:1) geschlagen geben und rutschte damit noch tiefer in den Abstiegssumpf, belegt jetzt nur noch den drittletzten Oberliga-Tabellenplatz.

Bei allen drei Toren hatte dabei die jeweilige Defensive scheinbar gerade einen Auswärtstermin, da sie eklatanten individuellen Fehlern entsprangen. Der erste unterlief Uphusens Bülent Kaksi (33.), als er mit einem No-Look-Pass seinen Schlussmann Leon Seeger anspielen wollte, allerdings nur den Torschützen Nils Hillemann verbraucherfreundlich bediente – 0:1. Vor dem Ausgleich ließ dann Patrick Sieghan (38.) freistehend das 0:2 aus, ehe dann Stefan Denker einen haarsträubenden Fehlpass der Gäste mit dem 1:1 bestrafen konnte (40.). Schimpfte da Northeims Coach Wolfgang Schmidt wie ein Rohrspatz: „Wir müssen das 2:0 machen, dann ist Uphusen schon früh mausetot. Doch so ´ne Krücke von Schuss leitet quasi das 1:1 ein!“ Der Denker-Treffer war aber mehr als verdient. Denn im ersten Abschnitt fanden die Gäste quasi nicht statt. Das lag vor allem daran, dass Offermann seinen Schützlingen den Blaumann überziehen und vor allem im Mittelfeld kräftig Steine klopfen ließ. Und das schmeckte den Northeimern, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht allen Abstiegssorgen ledig waren, gar nicht. Das Problem: Die Uphuser produzierten einfach zu viel Ausschuss. Allerdings: Dreimal waren sie kurz davor, den Goldklumpen zu schürfen. So ließ Enes Acarbay noch vor der Pause zwei vielversprechende Möglichkeiten aus der Nahdistanz aus (41./42.), stand dann der ansonsten etwas blasse Goalgetter Saimir Dikollari in der 60. Minute nach Yücel-Flanke völlig blank am Elfmeterpunkt, jagte die Kugel aber neben das Gehäuse. „Das Ding kann man schon mal machen“, haderte da Offermann später.

Drei Minuten vor dem Abpfiff dann der nächste Blackout, der prompt bestraft wurde. Dieses Mal versuchte Kerem Sahan im eigenen 16er eine brenzlige Situation spielerisch zu lösen, verlor dasSportgerät und musste dann mit ansehen, wie Melvin Zimmermann die folgende Flanke per Kopf versenkte. Der Todesstoß für den TBU, der danach keine Mittel mehr zur Rückkehr fand.

Offermann: „Wir machen die Chancen nicht rein und laden dann auch noch den Gegner zu Toren ein. Das ist hart, weil wir 85 Minuten lang doch das bessere Team waren. Jetzt dürfen wir uns wohl nur noch auf den viertletzten Platz konzentrieren. Doch so lange rechnerisch noch alles drin ist, werden wir kämpfen und beißen!“

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